Ein harter Weg von der Flucht vor häuslicher Gewalt zum eigenen Salon

Leistbare Fortbildung für Frauen

Auf der Flucht vor häuslicher Gewalt und mit der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben verließ Karen mit 20 Jahren ihr Heimatdorf Izalco in El Salvador und folgte ihrer Mutter in die Hauptstadt San Salvador. Mit viel Ambition überzeugte sie die Firma, in der ihre Mutter angestellt war, auch ihr einen Job zu geben. Das Mutter-Tochter Team arbeitete hart daran, sich einen Lebensunterhalt zu verdienen und die schwer erkämpfte Unabhängigkeit zu sichern. Karen wollte einen Schritt weitergehen und ein eigenes Unternehmen gründen. Ihre Vorgesetzten unterstützen diesen Wunsch. Flexible Arbeitszeiten ermöglichten ihr die Teilnahme an einer Fortbildung.

Bei der lokalen NGO Fundación Siramá hat Karen einen leistbaren Ausbildungsplatz für einen Kosmetikkurs gefunden. ICEP arbeitet bereits seit über 15 Jahren mit Siramá zusammen, um Frauen mit niedrigem Einkommen beim Erlernen eines Berufs zu unterstützen. Eine große Hilfe für Karen, denn sogar die Kursmaterialien sind inkludiert und sie kann die gelernte Theorie direkt in die Praxis umsetzen. Die Frauen nehmen viel auf sich, um an dem Kurs teilnehmen zu können. Karen arbeitet hart in ihrem Job und macht viele Überstunden. Andere Teilnehmerinnen fahren jeden Tag mehrere Stunden mit dem Bus, um am Kurs teilzunehmen.

 

„Seit langem wollte ich einen Kosmetikkurs machen. Es gibt zwar viele Kurse in privaten Instituten, die kann ich mir aber alle nicht leisten. Durch diesen Kurs kann ich meinen Traum erfüllen. Für viele Frauen ist es wichtig, durch Ausbildung und ein besseres Einkommen den eigenen Kindern mehr ermöglichen zu können.“

Karen Abigail Méndez Hurtado

Kosmetikerin

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