Durch Gruppenzusammenhalt zu gesteigerter Ernte, Ernährungssicherheit und unternehmerischem Erfolg

Bio-Zertifizierung als besonderes Privileg

Die 35 Frauen der Jiwezeshe-Gruppe hatten im letzten Jahr ganz besondere Ernteerfolge vorzuweisen: 1400 Kilo Sonnenblumen, 200 Kilo Sorghum, 165 Kilo Erdnüsse und 15 Kilo Kuherbsen. Einen Teil davon lagern die Frauen als Saatgut für die nächste Saison ein. Der Überschuss wird verkauft. Geld, das den Anbau in der nächsten Saison erleichtert und für anstehende Investitionen verwendet werden kann. Ein ganz besonderes Privileg: Die Frauengruppe hat die Möglichkeit erhalten, für ihre Produkte eine Bio-Zertifizierung anzumelden. Eine einzigartige Chance, ihre agrar-ökologisch angebauten Produkte zu Premiumpreisen zu verkaufen.

Seit 2019 stärken wir gemeinsam mit Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) Frauen in der Region Dodoma durch agrar-ökologische Landwirtschaftskurse und einkommensschaffende Aktivitäten. In Gruppen eingeteilt erhalten die Frauen Schulungen und Ausbildungen zu Buchhaltung, Handel und Finanzierung. Sie lernen, wie sie in der sehr trockenen Region nachhaltig Landwirtschaften können und erhalten die dafür nötigen Werkzeuge und Geräte.

 

„Wir sind stolz darauf, dass unsere Produkte den Kriterien der Bio-Zertifizierung entsprechen. Das ist ein ganz besonderer Erfolg, den wir uns gemeinsam erarbeitet haben.“

Gruppenleiterin Jiwezeshe Frauengruppe

Gemeinsam Sparen und Investieren

Im ersten Halbjahr 2020 konnte die Frauengruppe rund 4.440.000 TZS als Gruppenersparnisse mobilisieren; 21 Frauen erhielten Kredite im Wert von 3.716.000 TZS. Das Startkapital setzen die Frauen für die gemeinsamen Ziele der Gruppe ein – gesteigerte Ernte, bessere Ernährungssicherheit und letztendlich Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen. Damit die Wahrscheinlichkeit von Kreditausfällen reduziert wird, ist die Kreditvergabe genau geregelt.

Gemeinsam investierten die Frauen rund 64.300 TZS in die Herstellung von Flüssigseife und dProdukte aus Baobab. Während der Anfangsphase der Covid-19-Pandemie produzierte die Gruppe etwa 30 Liter Flüssigseife pro Woche und verkaufte sie auf dem lokalen Markt. Der Gewinn, den sie mit Flüssigseife und Baobab von Januar bis Juni 2020 erwirtschafteten, überstieg ihre Investitionen um das Vierfache.

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