Full house bei Christoph Wagner-Trenkwitz für Women Empowerment in Kenia

Am 15. Mai fand in der Österreichischen Nationalbibliothek ein Benefizabend von ICEP statt. 13.000 Euro Spenden für ein Businesstraining für Frauen in Kenia wurden lukriert.

Das Oratorium der Nationalbibliothek war bis auf den letzten Platz besetzt, als Dramaturg und Moderator Christoph Wagner-Trenkwitz gemeinsam mit Künstlerkollegen Cornelia Horak und Laszlo Gyüker Stücke von Fritz Grünbaum, dem Erfinder der Doppelconferénce, zum Besten gab.

Durch die Spenden der über 120 Gäste des Abends konnten 13.000 EUR eingenommen werden. Mit dieser Summe werden insgesamt circa 40 Frauen in Kenia ein mehrmonatiges Businesstraining absolvieren können. Das Training vermittelt ein grundlegendes unternehmerisches Wissen und gibt den Frauen Werkzeuge in die Hand selbst ein kleines Unternehmen zu gründen und dadurch aus eigener Kraft den Schritt aus der Armut zu schaffen.

Videorückblick auf die Veranstaltung
Initiator des Abends und ICEP Unterstützer Richard Auer-Welsbach zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis der Veranstaltung und dass der Spagat, zwei seiner Interessen unter einen Hut zu bringen, gelang: nämlich einerseits die Liebe zum afrikanischen Kontinent und die Motivation dort auch sozial tätig zu sein und seine Leidenschaft für das Kabarett auf der anderen Seite.

Generaldirektorin der österreichischen Nationalbibliothek, Johanna Rachinger eröffnete den Abend und zeigte sich insbesondere erfreut, dass die barocken Räumlichkeiten eine Veranstaltung beherbergten, die die Förderung von Frauen in Entwicklungsländern zum Ziel hat.

Eine kurze Videobotschaft aus Kenia bereitete den Kontext der Veranstaltung: Susan Kinyua, aus dem Management Board von KIANDA, einer langjährigen etablierten Partner-NGO von ICEP in Nairobi, erklärte die Zusammenarbeit mit ICEP und die Wirkungsweise der Businesstrainings und ließ als praktische Beispiele dafür Frauen sprechen, die durch ein Businesstraining den Start als Kleinunternehmerin und damit den Schritt aus der Armut geschafft haben: Beth Wanjiru Muraya, Barbesitzerin, Rosemary Merengu, Bäckerin, und Rose Mucheru, Shopbesitzerin.

Wir freuen uns, dass so viele Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Einladung gefolgt sind. Es ist schön zu sehen, dass das Konzept ‚Unterhaltung für einen guten Zweck‘ aufgegangen ist. Das Empowerment, das ICEP verkörpert, war an diesem Abend gut spürbar.
Thomas Plötzeneder

ICEP-Präsident

Einige Impressionen des Abends:
Roundtable Reporting und Impact SDG 2024
Eine Kleinunternehmerin aus Kenia, die eine Ausbildung bei Kianda absolviert hat

Über das ICEP Women Empowerment Programm

Eine Ausbildung ist für die Mehrheit der Frauen in Entwicklungsländern nicht zugänglich. Dementsprechend gering sind ihre Chancen auf einen Job und ein Einkommen. Gleichzeitig fällt vor allem Frauen die Rolle zu, sich um das Weiterkommen der Familie zu kümmern. Die Gründung eines eigenen kleinen Unternehmens stellt zwar eine praktische Alternative dar, doch oft fehlen die notwendigen betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse, um damit erfolgreich zu sein. Das mehrmonatige Training von ICEP, das mit lokalen Partnern umgesetzt wird, gibt Frauen Werkzeuge in die Hand, mit unternehmerischem Grundwissen ein eigenes kleines Business zu starten, halten und schließlich ausbauen zu können.

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