Kooperationspartner MED-EL gewinnt renommierten TRIGOS-Award

Der österreichische Hörimplantat-Hersteller wird für seinen weltweiten Einsatz zur Verbesserung der Hörgesundheit honoriert. Im Oktober konnte schließlich das erste Ausbildungsprogramm für Ohrenheilkunde Afrikas in Abidjan gestartet werden.

Wir gratulieren unserem Kooperationspartner MED-EL, Familienunternehmen aus Tirol und Branchenführer im Bereich implantierbarer Hörlösungen, zur Verleihung des TRIGOS-Awards. Die Verleihung Österreichs renommiertester Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften fand Mitte September statt (www.trigos.at). MED-EL überzeugte die Jury in der Kategorie Internationales Engagement mit seinem ganzheitlichen Ansatz, um zur Verbesserung der Diagnose und Rehabilitation von Hörschäden in Bangladesch und Côte d’Ivoire beizutragen. Über das Programm und unsere Beteiligung haben wir laufend berichtet.

Aufbau der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette

Die sogenannte “Hearing Journey” hörgeschädigter Menschen ist oft ein langer Prozess von der Diagnose bis zur Rehabilitation – also in der nach- und vorgelagerten Wertschöpfungskette des Kerngeschäfts von MED-EL. ICEP unterstützt den Hörimplantate-Hersteller dabei, lokale Expertise und Strukturen in diesen komplementären, aber relevanten Bereichen in Schwellen- und Entwicklungsländern aufzubauen. Durch die Verbesserung des Umfelds – also der Diagnose und Rehabilitation von hörbehinderten Menschen – entwickelt MED-EL gleichzeitig neue Absatzmärkte.

Das von der Austrian Development Agency ko-finanzierte Projekt richtet sich sowohl an Fachleute im Gesundheitswesen wie der Ärzteschaft, Medizinstudierenden, Hebammen und Krankenpflegepersonal, als auch an Betreuungspersonen, also Eltern und Lehrende, und lokale Selbsthilfegruppen. Das Themenspektrum reicht dabei von Neugeborenen Hörscreening, über Audiologie bis hin zur Otologie (Ohrenheilkunde).

Einbindung lokaler Expertinnen und Experten

Um eine nachhaltige Entwicklung im Bereich von Hörimplantaten in Bangladesch und Côte d‘Ivoire zu ermöglichen, müssen zentrale Herausforderungen gemeistert werden: Stärkung des Bewusstseins für Hörschäden und ihre Ursachen, Schaffung von Diagnose- und Rehabilitationsmöglichkeiten für Hörgeschädigte sowie Verbesserung des Wissens über Hörschäden und ihre Behandlung unter den lokalen Fachleuten. Mit unserer jahrelangen Expertise im Bereich Social Impact Consulting unterstützen wir MED-EL dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren. Ein zentrales Element ist dabei der Aufbau und die Etablierung von Fachausbildung, um die Behandlung und Betreuung von Menschen mit Hörverlust durch lokale Expertinnen und Experten zu ermöglichen.

Erstes Ausbildungsprogramm für Otologie in Afrika

Ende Oktober konnte trotz COVID19 Einschränkungen wieder ein Neugeborenen Hörscreening unter Anwesenheit von MED-EL Expertinnen und Experten stattfinden. Und gleichzeitig wurde der nächste Milestone der Social-Impact Initiative in Côte d’Ivoire erreicht: In Kooperation mit der Fondation-ORL an der Universität Félix-Houphouët-Boigny (UFHB) in Abidjan wurde das erste Ausbildungsprogramm für Otologie in Afrika gelaunched.

Ein weiterer großer Schritt in dem Land, in dem über 2 Millionen Menschen an Hörbeeinträchtigungen leiden. Dank der Initiative konnten bereits über 5000 Hörscreenings durchgeführt werden.

“Als weltweiter Innovationsführer bei der Lösung von Hörverlusten wollen wir die soziale Wirkung entlang unserer Wertschöpfungskette fördern. Die Auszeichnung mit dem TRIGOS, einem der wichtigsten österreichischen Preise im Bereich CSR, bestärkt uns in unserem Tun.“
Dr. Ingeborg Hochmair

CEO MED-EL

„Unser Ziel ist es, Unternehmen wie MED-EL zu unterstützen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, lokale Expertinnen und Experten in den Prozess miteinzubeziehen.“

Astrid Tauss

Leiterin Social Impact Consulting ICEP

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