Ausweitung der biologischen und nachhaltigen Landwirtschaft in Tansania

Im März war der Leiter unseres Entwicklungsprogramms, Benedikt Metternich, bei unserem Projektpartner SAT in Tansania zum Start eines neuen Projekts.

Unser Partner SAT in Tansania

Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) wurde 2009 gegründet und setzt sich seit dieser Zeit in der Region Morogoro für biologische und nachhaltige Landwirtschaft ein. Mit seiner Arbeit erreicht SAT durch Trainings und Coaching rund 90.000 Bauern in der Region. In Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Universitäten und Forschungszentren ist SAT nicht nur ein modernes Trainingszentrum, sondern arbeitet auch mit wissenschaftlich Studien an seinem Ziel Kleinbauern möglichst effektiv zu unterstützen. ICEP ist seit den Anfängen des Projekts in Kontakt mit SAT und wird nun auf operativer Ebene die Ausweitung des Programms in die Nachbarregion Dodoma unterstützen. 

ICEP begleitet und berät SAT bei den nächsten großen Schritten in seiner Entwicklung: der Ausweitung auf die Nachbarregion und Hauptstadt Dodoma, dem Aufbau eines Maschinenrings, der Gestaltung eines Unternehmertrainings sowie der Etablierung von Spargruppen und -vereinen.

Ein weiteres Ziel ist es, die Strukturen zur Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte zu erweitern und zu stärken. ICEP bringt seine Expertise und Erfahrung im Aufbau von tragfähigen und nachhaltigen Strukturen, unternehmerischer Ausbildung und sein Wissen hinsichtlich Vermarktungsstrategien ein.

Mangelernährung, Armut und Ernteausfälle, verursacht durch Klimawandel und eine landwirtschaftliche Produktionsweise, die die Umwelt belastet stellen in Tansania ein großes Problem dar. SAT setzt unterschiedlichste Aktivitäten, um Bauern dafür zu gewinnen auf nachhaltige Landwirtschaft umzustellen und damit die Versorgung der schnell wachsenden Bevölkerung langfristig zu sichern.

Kurse zu nachhaltigen Anbaumethoden finden vor Ort in den Dörfern und auf den Feldern der Bauern statt. Multiplikatoren besuchen im SAT Training Center einen 5-Tages-Kurs zu nachhaltiger Landwirtschaft und geben ihr Wissen anschließend in ihren Gemeinden weiter. Das 200 Hektar große Trainingszentrum bietet die Möglichkeit nachhaltige Landwirtschaftsmethoden am Areal zu zeigen und sofort in die Praxis umzusetzen. Das monatlich erscheinende Magazin „Mkulima Mbunifu“ bringt praktische und einfach anzuwendende Tipps zu nachhaltiger Landwirtschaft direkt zu den Bauern.

SAT ist außerdem in die gesamte Wertschöpfungskette, Anbau, Verarbeitung, Verkauf und Bewusstseinsbildung der Konsumenten für Bio Produkte involviert. Die dadurch entstandenen Netzwerke ermutigen Bauern zu nachhaltiger und biologischer Landwirtschaft. SAT kann sowohl den Zertifizierungsprozess unterstützen, als auch die Verbindung zu relevanten Märkten herstellen.

ICEP Programm zur ländlichen Entwicklung seit 2015

Projekte seit 2015

Länder in denen Projekte umgesetzt wurden

Menschen die davon profitiert haben

Partner mit denen ICEP die Projekte umgesetzt hat

ICEP arbeitet in Entwicklungsländern in enger Kooperation mit Organisationen, die in der jeweiligen Region verwurzelt sind. So regen wir institutionelle Lernprozesse an, stärken Ausbildungsstrukturen und sichern die Nachhaltigkeit unserer Projekte.

Mit SAT in Tansania sind wir seit ihren Anfängen in Kontakt und haben deren Arbeit und Fortschritte verfolgt. Ich freue mich, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, um die mit SAT auf operativer Ebene zusammenzuarbeiten und deren Entwicklungsansatz zu stärken und in die Nachbarregion Dodoma auszuweiten. 

Benedikt Metternich

ICEP Entwicklungsprogramm

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John, Landwirt

ICEP und ländliche Entwicklung

ICEP zielt darauf ab, effiziente Agrarstrukturen aufzubauen, die Kleinbauern dabei unterstützen, mit ihrem landwirtschaftlichen Betrieb eine höhere Wertschöpfung zu erzielen.

Nachhaltig die Produktivität steigern und Marktzugang verbessern

Mit modernen landwirtschaftlichen Methoden, sowohl am Feld als auch in der Viehzucht, verbessern Kleinbauern die Qualität und Menge ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse, tragen zur Erhaltung lokaler Ökosysteme bei und sind widerstandsfähiger gegenüber Naturkatastrophen. Grundlegende unternehmerische Kenntnisse ermöglichen Kleinbauern sowie landwirtschaftlichen Kooperativen, ihre Ressourcen effizient einzusetzen, Verkaufsstrategien zu entwickeln und ihre Produkte besser zu vermarkten.

Perspektiven für ein Leben auf dem Land

ICEP geht es auch um die Schaffung von alternativen Einkommensmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft im vor- und nachgelagerten produktiven Gewerbe, in Dienstleistung und Handwerk. Die Arbeit von ICEP bietet Menschen auf dem Land die Möglichkeit, sich wirtschaftlich zu entwickeln und Perspektiven für ein würdevolles Leben auf dem Land zu erkennen.

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