Auszeichnung mit dem TRIGOS 2017 für RHI und ICEP

Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette, nachhaltiges Wirtschaften und ein reflektierter Umgang mit Herausforderungen im Kerngeschäft zeichnen Gewinner des österreichischen CSR-Preis TRIGOS aus. Am 19. Juni wurde das von ICEP für den österreichischen Feuerfestkonzern RHI entwickelte und in Mexiko und der Türkei umgesetzte Youth Employability Program in der Kategorie „Beste Partnerschaft“ mit dem TRIGOS ausgezeichnet.

Bereits seit 2012 begleitet ICEP die RHI AG als Social Impact Experte bei der Konzeption und Implementierung ihrer globalen CSR-Aktivitäten an der Schnittstelle von Unternehmen und Gesellschaft. Mit dem Youth Employability Program YEP wird die technische Berufsbildung an RHI Entwicklungs- und Schwellenlandstandorten bedarfsorientiert und nachhaltig verbessert. Das erste dreijährige Programm wurde an den beiden RHI Standorten Ramos Arizpe in Mexiko und Eskişehir in der Türkei umgesetzt und 2016 erfolgreich in die Selbständigkeit entlassen. Das Vorhaben wurde durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen einer Wirtschaftspartnerschaft gefördert.

Wirtschaft als Katalysator für Entwicklung

„Die Auszeichnung ist eine schöne Anerkennung unserer soliden Arbeit im Bereich CSR“, kommentiert Thomas Jakowiak, Chief Sales Officer Industrial, der den Award in Vertretung des Gesamtvorstands entgegen nahm. „In Schwellen- und Entwicklungsländern verschärfen mangelnde Ausbildungsstrukturen und fehlende Tradition von betrieblicher Ausbildung die Herausforderungen für Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt. Unsere Initiative bringt sowohl nachhaltigen unternehmerischen als auch gesellschaftlichen Mehrwert durch praxisorientierte Berufsausbildung.“ Astrid Taus, Projektverantwortliche bei ICEP, erläuterte im Rahmen der Preisverleihung, inwiefern Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs fruchten, wenn das Engagement im Entwicklungsland auf nachhaltige Säulen gestellt und eine Win-win Situation für Unternehmen und Gesellschaft geschaffen wird: „Die Zusammenarbeit von ICEP mit RHI zeigt auf, welchen Hebel österreichische Unternehmen als Katalysatoren für nachhaltige Entwicklung an Schwellen- und Entwicklungslandstandorten haben können. RHI hat in der technischen Berufsbildung durch die breite Einbindung von Verbänden, öffentlicher Verwaltung, NGOs und Unternehmen Veränderungsprozesse nachhaltig angestoßen.“

YEP Mexiko – duale Ausbildung zum Industrietechniker

Am Standort Ramos Arizpe im Norden Mexikos konnte gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Coparmex die duale Ausbildung ins lokale Bildungsangebot integriert werden. Seit Mitte 2016 absolvierten 356 Jugendliche in 27 Betrieben eine Lehre und wurden von Berufsschullehrern und betrieblichen Ausbildnern betreut – ein Novum in Mexiko.

YEP Türkei – Bildungscluster von Industrie und Schulen

Am Standort in der Türkei wurde der „Eskişehir – Bildungscluster“, in dem sich Industriekammer, Unterrichtsministerium, Lehrer und die Stiftung TEGEV für eine bedarfsorientierte Berufsbildung engagieren, gegründet. In einem Pilotlehrgang konnten 82 Schüler von technischen Berufsgymnasien in 5 Unternehmen ihre praktischen Fähigkeiten ausbauen.

Berufsbildungsprogramm mit RHI

ausgebildete Jugendliche in drei Jahren

Unternehmen als Multiplikatoren für „YEP“ eingebunden

Meister zu betrieblichen Ausbildnern geschult

Lehrer wurden trainiert

Wo ein Unternehmen aktiv werden will, ist meist durch den Standort und die Wertschöpfungskette vorgegeben. Für das „Wie“ bietet ICEP als Social Impact Experte ganzheitliche oder punktuelle Unterstützung – je nach Wunsch und Bedarf.

Unsere Zusammenarbeit mit RHI zeigt, welchen Hebel österreichische Unternehmen als Katalysatoren für nachhaltige Entwicklung an Schwellen- und Entwicklungslandstandorten haben können. RHI hat in der technischen Berufsbildung durch die breite Einbindung von Verbänden, öffentlicher Verwaltung, NGOs und Unternehmen Veränderungsprozesse nachhaltig angestoßen.

Astrid Taus

ICEP Unternehmenskooperationen

Milton, Metalltechniker

Social Impact Consulting

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren.

Von der Idee zur Umsetzung

ICEP begleitet Unternehmen mit seinem Know-how von der Ideenfindung über die Strategieentwicklung und Konzeption bis hin zu Umsetzung und Evaluierung. ICEP kann auf langjährige Erfahrung im Projektmanagement in Entwicklungsländern und auf Expertise in spezifischen Fachthemen wie Community Development oder Berufsbildung zurückgreifen.

Zum Benefit des Unternehmens und der Gesellschaft

Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet ICEP maßgeschneiderte Lösungsen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen. ICEP verknüpft Unternehmensziele, vorhandene Ressourcen und Know-how mit innovativen Ansätzen, damit sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft profitieren.

 

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