Duale Berufsbildung in Mexiko

Programm zur praxisorientierten Berufbildung in Monterrey im Auftrag von Mondi erfolgreich implementiert

Win-win durch Multi-Stakeholder Zugang

Das Programm schafft eine Win-win Situation für Industrie und Gesellschaft: Burschen und Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren erlernen die gefragten Berufe Industrieelektriker oder Industriemechaniker und verbessern dadurch ihre Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz enorm. Gleichzeitig hilft das Programm den steigenden Bedarf der Industrie nach Fachkräften besser abzudecken. Dank der starken Einbindung von lokalen Institutionen findet das Programm in der Region starken Zuspruch. So konnten die wesentlichen Säulen eines dualen Berufsbildungsprogramms nachhaltig etabliert werden.

Duale Ausbildung wird zum Bestandteil der lokalen Berufsbildung

Am 8. Juni 2017 haben die örtlichen Industrieverbände Coparmex und Caintra im Rahmen einer kleinen Feier das Management des dualen Berufsbildungsprogramms übernommen. Damit ist das dreijährige Projekt, das ICEP im Auftrag des Verpackungskonzerns Mondi in Mexiko managte, erfolgreich abgeschlossen. Coparmex und Caintra werden ab nun die duale Ausbildung eigenständig fortführen und weiter ausbauen. Neben Mondi bilden bereits 36 Unternehmen in der Region Lehrlinge aus – 115 Lehringsplätze wurden bisher geschaffen und 239 Lehrlinge bisher ausgebildet.

Dieses Programm ist für Mondi ein großer Erfolg. Mondi hat noch zwei weitere Plants in Mexiko und wir überlegen, wie wir das Programm in diese beiden anderen Werke bringen sowie auch nach Afrika transferieren können.

Cornelia Hulla

HR Director Mondi

Wir freuen uns, dass Mondi gemeinsam mit uns ein Projekt realisiert, das eine gesellschaftliche Breitenwirkung hat und so einen Mehrwert schafft, der weit über das unternehmerische Interesse hinausgeht.

Martin Ledolter

Geschäftsführer ADA

Diese Ausbildung bei Mondi war eine unglaubliche Chance für mich. Ich bin heute Werkzeugmacher und habe eine feste Stelle, die gut bezahlt ist und in der ich Zukunft sehe. Mein Eltern sind sehr stolz auf mich.

Edgar Uriel Sanchez Trujillor

Mondi-Lehrling

Säulen der dualen Ausbildung

Es sind vier Säulen, auf die ICEP bei der Implementierung des dualen Ausbildungsprogramms in Monterrey fokussierte:
1. Training of Trainers: Die Ausbildner in den Berufsschulen müssen entsprechend vorbereitet werden.
2. Ausbildung der betrieblichen Ausbildner: In jedem Unternehmen braucht es fachlich und pädagogisch zertifiziert Ausbildner.
3. Kommunikation und PR: Um möglichst viele lokale Unternehmen in das Programm einzubinden und den Rückhalt in der Gesellschaft zu stärken, braucht es entsprechende Kommunikationsarbeit.
4. Auswahl der Lehrlinge: der lokale Industrieverband musste ein Assessment Center aufsetzen, um den Unternehmen einen guten Zugang zu Lehrlingen zu ermöglichen.

Galerie: Abschlussevent in Monterrey

Unternehmenskooperation mit sozialem Impact

Lehrlinge, die bis dato ausgebildet wurden

Geschaffene Lehrlingsplätze in Unternehmen

Unternehmen, die heute Lehrlinge ausbilden

Betriebliche Ausbildner, die zertifiziert wurden

Partner für Impact

Der Papier- und Verpackungshersteller Mondi beschäftigt weltweit über 25.000 Mitarbeiter und ist in 30 Ländern mit Produktionsstätten vertreten. Mit seinem globalen CSR Engegament adressiert Mondi gesellschaftliche Probleme im Geschäftsumfeld. Angesichts der positiven Ergebnisse des dualen Ausbildungsprogramms der österreichischen RHI AG im mexikanischen Nachbarstaat Coahuila, entschied CEO Peter Oswald, ein solches Programm auch in Monterrey umzusetzen. ICEP hat für diese Kooperation seine Expertise und sein Netzwerk aus der Projektimplementierung mit der RHI eingebracht und die Projektstrukturierung, das Fördermanagement sowie die Projektsteuerung verantwortet.

 

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, ihre gesellschaftliche Verantwortung gezielt in Corporate Social Responsibility-Projekten umzusetzen. Zum Benefit der Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern und zum Benefit des Unternehmens.

Unsere Zusammenarbeit mit Mondi zeigt das: In Monterreey ist die duale Ausbildung heute integrierter Bestandteil des Berufsbildungsangebots. Davon profitieren Mondi und andere Industrieunternehmen durch deutlich besser qualifizierte Berufseinsteiger. Und für die Lehrlinge und ihre Familien eröffnen sich ganz neue Einkommensperspektiven.

Astrid Taus

ICEP Unternehmenskooperationen

ICEP und Social Impact Consulting

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren.

Von der Idee zur Umsetzung

ICEP begleitet Unternehmen mit seinem Know-how von der Ideenfindung über die Strategieentwicklung und Konzeption bis hin zu Umsetzung und Evaluierung. ICEP kann auf langjährige Erfahrung im Projektmanagement in Entwicklungsländern und auf Expertise in spezifischen Fachthemen wie Community Development oder Berufsbildung zurückgreifen.

Zum Benefit des Unternehmens und der Gesellschaft

Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet ICEP maßgeschneiderte Lösungsen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen. ICEP verknüpft Unternehmensziele, vorhandene Ressourcen und Know-how mit innovativen Ansätzen, damit sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft profitieren.

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Social Impact Consulting

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Multi-Stakeholder Zugang

Die Einbindung regionaler Institutionen ist entscheidend
für die Qualität und die Nachhaltigkeit eines solchen Programms!

Die ADA Wirtschaftspartnerschaft

Die Austrian Development Agency (ADA) fördert Vorhaben von Unternehmen, die zugleich einen entwicklungspolitischen und unternehmerischen Mehrwert schaffen. Förderwürdig sind Unternehmen, die in einem Schwellen- oder Entwicklungsland tätig sind und sich in ihrem Umfeld engagieren möchten. Grundvoraussetzung dabei ist die Einbringung von Eigenleistungen in Form von Geld und Sach- oder Dienstleistungen wie technisches Fachwissen, betriebswirtschaftliches Know-how oder Technologien.

ICEP begleitet Unternehmen, die eine von der ADA geförderte Wirtschaftspartnerschaft anstreben, von der Konzeptentwicklung über die Erstellung des Förderantrags bis hin zur halbjährlichen Berichtslegung und Vorbereitung des externen Audits. In Vorbereitung einer Wirtschaftspartnerschaft erstellt ICEP in vielen Fächen eine sogegannte Machbarkeitsstudie, die in Höhe von bis zu 50 Prozent der Studienkosten, jedoch maximal mit 20.000 Euro gefördert wird.

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