Berufsausbildung für Jobs in der Wirtschaft

ICEPs Partner starten 2019 die Mechanikerlehre in Kooperation mit 33 Werkstätten in Nairobi 

Duale Ausbildung für Kenias Industrie

Ein wichtiger Schritt im Angebot dualer Lehrlingsausbildung bedeutete die Zusammenarbeit mit Simba Colt – einem der größten Autoimporteure, Service- und Reparaturprovider in Kenia. ECT und St. Kizito starteten 2015 mit Simba eine Lehrausbildung für 60 Automechaniker. Die auf 18 Monate angelegte Ausbildung entspricht in vielen Belangen dem österreichischen Erfolgsmodell. 2018 haben bereits 213 Burschen und Mädchen die Mechanikerlehre abgeschlossen und als gefragte Fachkräfte Arbeit in der lokalen Wirtschaft gefunden.

Der Erfolg der Zusammenarbeit mit Simba hat das Interesse vieler anderer lokaler Unternehmer geweckt. Anfang 2019 sind es bereits insgesamt 33 Werkstätten und Reparaturbetriebe, die gemeinsam mit ECT und St. Kizito Lehrlinge ausbilden. Auch die National Industrial Training Authority (NITA) zeigt sich von der Qualität des Ausbildungsprogramms beeindruckt und hat es offiziell zertifiziert.

Starke Partner in der Berufsbildung

ECT, initiiert vom Strathmore Educational Trust, ist ein Ausbildungs- und Trainingszentrum für technische und handwerkliche Berufe in Kenia und wurde im Jahr 2003 mit Hilfe von ICEP gegründet. In den vergangenen Jahren führte ECT zahlreiche erfolgreiche Programme für Jugendliche aus den Slumgebieten von Nairobi durch und erreichte damit mehr als 5.000 Personen.

Das Ausbildungszentrum St. Kizito, ebenfalls in Nairobi, unterstützt ICEP schon viele Jahre dabei, die Ausbildungen zum Tischler, Schweißer oder Mechaniker stärker auf den Bedarf der lokalen Unternehmen auszurichten. 2015 starteten die beiden Ausbildungszentren, in Zusammenarbeit mit Unternehmen duale Ausbildungselemente zu implementieren. ICEP unterstützt und berät sie dabei.

Berufsausbildung für Jobs in der Wirtschaft

Seit 2003 ausgebildete Jugendliche

Unternehmen die Mechanikerlehrlinge aufnehmen

Jugendliche in dualer Ausbildung ab 2016

Jugendliche die ihre Ausbildung zum Mechaniker abgeschlossen haben

Die Lehrlinge des ECT machen uns in der Werkstatt große Freude. Ich bin beeindruckt von dem, wie ordentlich sie arbeiten und was sie können. Am liebsten würde ich sie alle sofort bei uns behalten.

Ms. Grace

Double M Garage

Die duale Ausbildung ist ein riesen Erfolg . Die Jugendlichen haben in den Werkstätten die Chance mit spezifischem Equipment an Autos zu arbeiten und echte Berufserfahrung sammeln.

Patrick Githinji

Automotive Department at ECT

Die Ausbildung von ECT und St. Kizito ist herausragend. Das fällt nicht nur mir, sondern allen Mitarbeitern auf. Neben der fachlichen Ausbildung bin ich von ihrer Wissbegierde und Pünktlichkeit angetan.

Mr. Lunani

Simba Garage

Österreichische Unterstützung

Das Berufsbildungsprogramm von ICEP in Kenia wird von der Austrian Development Agency unterstützt. Der damalige österreichische Botschafter in Kenia Dr. Harald Günther war beim offiziellen Startschuss des Programms persönlich präsent und zeigte sich von der Professionalität der Leitung und vom Ausbildungsniveau beeindruckt. Bei der Keniareise des damaligen Außenministers Kurz stand ein Besuch des Eastland College of Technology am Programm. 

ICEP arbeitet in Entwicklungsländern in enger Kooperation mit Organisationen, die in der jeweiligen Region verwurzelt sind. Wir regen institutionelle Lernprozesse an und helfen tragfähige Strukturen aufzubauen. Das macht ganz wesentlich die Nachhaltigkeit unserer Arbeit aus.

Unsere Zusammenarbeit mit ECT zeigt das: Wir unterstützten Andrew Olea und sein Team beim Start des Berufsbildungszentrums im Jahre 2005. Wir haben ECT über 10 Jahre begleitet, sie in unser Capacity Building eingebunden und ausgewählte Aktivitäten und Investitionen finanziert. Heute ist ECT in der Lage, mit einem keniatischen Vorzeigeunternehmen ein duales Ausbildungsprogramm umzusetzen und es auf weitere Unternehmen zu gewinnen.

Martin Maier

ICEP Entwicklungsprogramm

Maria Reyna, Friseurin

ICEP und Berufsbildung

ICEP gibt Jugendlichen in Entwicklungsländern durch Berufsbildung bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen.

Ausrichtung der Ausbildung auf den Bedarf der Wirtschaft

Dabei geht es insbesondere um die Stärkung der Leistungsfähigkeit von Berufsbildungszentren, die Ausrichtung ihrer Ausbildungsangebote auf den Bedarf der Wirtschaft und die bessere Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. Die Einbindung von internationalen Unternehmen in das lokale Berufsbildungssystem ist für ICEP ein besonders wirksamer Hebel, um mehr und bessere Beschäftigung in einer Region zu erreichen.

Ausbildung für Männer und Frauen im informellen Sektor

Eine zweite Zielrichtung der Arbeit von ICEP sind leistbare Qualifizierungsangebote für Männer und Frauen, die sich im – in Entwicklungsländern meist dominanten – informellen Sektor als Selbständige ihre Existenz sichern müssen.

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Berufsbildung in Ostafrika

Während das ökonomische Potenzial der Region laufend wächst, klafft eine deutliche Lücke in den Bildungssystemen der Länder. Ostafrika leidet nicht nur unter massivem Fachkräftemangel, sondern es gibt speziell für Jugendliche generell auch nur geringe Berufs- oder gar Aufstiegschancen. Um hier in einem Teilbereich Abhilfe zu schaffen, setzt ICEP mit Partnern in Kenia und Uganda ein Berufsbildungs-programm um. Das Programm wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mitfinanziert.

ICEP unterstützt ausgewählte Berufsbildungszentren in Nairobi und Kampala dabei, ihr Ausbildungsangebot zu überarbeiten und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Unter anderem werden die didaktischen und pädagogischen Strukturen verbessert, Life-skills in das Lehrangebot integriert und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ausgebaut. ICEP setzt zudem auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Qualität der Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern.

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