Pilotprojekt „Dual Industrial Training“
in Côte d´Ivoire und Marokko

Kick-off des Mondi Social Impact Projekts in Abidjan, Côte d´Ivoire am 16.September 2019.

Projektstart in Côte d´Ivoire

Am 16. September fand in Abidjan, Côte d´Ivoire, die Kick-off Veranstaltung zum Social Impact Projekt der Firma Mondi statt. Ziel des von der Austrian Development Agency kofinanzierten Projekts ist es, durch eine arbeitsmarktrelevante Berufsbildung dem Facharbeitermangel in der Region entgegenzuwirken und damit jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu geben. ICEP unterstützt Mondi bei diesem Projekt seit 2017 – von der Machbarkeitsprüfung, über das Projektdesign bis hin zur Umsetzung und dem fortlaufenden Monitoring über die gesamte Projektlaufzeit bis 2022.

Mondi: strategische Implementierung von Social Responsibility

Die Mondi Group ermutigt und unterstützt ihre Produktionsstätten im Bereich „Aus- und Weiterbildung“, da Mondi davon überzeugt ist, dass berufliche Kompetenz nicht nur dem Unternehmen, sondern der Wirtschaft und der Gesellschaft zugutekommt und so nachhaltig zu Entwicklung beiträgt.

Das Projekt in Côte d´Ivoire ist bereits die zweite ADA-Wirtschaftspartnerschaft bei der ICEP und Mondi berät. In den Jahren 2013-2016 wurde in Mexiko erfolgreich eine duale Berufsausbildung aufgesetzt. Als lokaler Partner in Côte d´Ivoire und Marokko fungiert IECD (Institut Européen de Coopération et Développement), ein langjähriger ICEP Partner, der sowohl in Abidjan als auch Casablanca vor Ort tätig ist. Neben weiteren lokalen privaten und öffentlichen Stakeholdern integriert das Multi-Stakeholder Projekt die duale Ausbildungsexpertise der Wirtschaftskammer und des ibw (Institut zur Bildungsforschung der Wirtschaft).

Duale Berufsausbildung – learning by doing

Das System der dualen Berufsausbildung, die Lehre also, hat in Österreich lange Tradition, ist aber weltweit wenig verbreitet – trotz des Ansehens, das es dank der Vereinigung von Theorie und Praxis genießt. Die Zusammenarbeit von Berufsschulen und Unternehmen setzt Strukturen und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe voraus, was in Entwicklungsländern eine besondere Herausforderung darstellt. Zudem ist die Berufsbildung in Ländern wie Côte d´Ivoire kaum auf den Bedarf der Wirtschaft abgestimmt. Hier setzt ICEP gemeinsam mit Mondi, lokalen Partner und öffentlichen Institutionen an.

Industrietechniker – branchenübergreifende Qualifizierung

Mondi hat sich sowohl in Côte d´Ivoire als auch in Marokko, wo das Projekte ebenfalls noch dieses Jahr startet, für den Aufbau eines dualen Lehrgangs zum Industrietechniker entschieden, der als qualifizierte Facharbeiter in industriellen Produktionsprozessen unabdingbar ist. In beiden Ländern sollen diese Lehrgänge  gemeinsam mit anderen Unternehmen breitenwirksam etabliert und damit ein systemischer Wandel der Ausbildung angestoßen werden. Für die Implementierung des Lehrgangs zum Industrietechniker ist die Schulung von Berufsbildungslehrern als auch von betrieblichen Ausbildnern zentral.

 

ICEP unterstützt Unternehmen dabei soziale Verantwortung in die Praxis umzusetzen und dabei geschäftliche und soziale Interesse zu verbinden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Verankerung der Projekte vor Ort, nur so können sie nachhaltig wirken. Wir arbeiten daher immer mit lokalen Partnerorganisationen.

Astrid Taus

ICEP Unternehmenskooperationen

Über die Mondi AG

Der Papier- und Verpackungshersteller Mondi Group mit Sitz in Wien hat eine lange Tradition der dualen Berufsausbildung in Europa. In Emerging Markets fördert das Unternehmen seine Produktionsstätten und Partner dabei, Tätigkeiten im Bereich „qualifiziert und engagiert“ durchzuführen. Denn Mondi ist überzeugt, dass berufliche Kompetenzen der Wirtschaft und der Gesellschaft zugutekommen. Mondi setzt sich für duale Berufsausbildung in seinen Werken in Mexiko, Côte d´Ivoire und Marokko ein.

Unser Social Impact Consulting in Zahlen

Unternehmen, die ICEP beraten hat

Feasibility Studies, die ICEP durchgeführt hat

Wirtschaftspartnerschaften mit der ADA seit 2013

Länder, in denen ICEP Projekte umgesetzt hat

ICEP und Social Impact Consulting

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren.

Von der Idee zur Umsetzung

ICEP begleitet Unternehmen mit seinem Know-how von der Ideenfindung über die Strategieentwicklung und Konzeption bis hin zu Umsetzung und Evaluierung.
ICEP kann auf langjährige Erfahrung im Projektmanagement in Entwicklungsländern und auf Expertise in spezifischen Fachthemen wie Community Development oder Berufsbildung zurückgreifen.

Zum Benefit des Unternehmens und der Gesellschaft

Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet ICEP maßgeschneiderte Lösungen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen. ICEP verknüpft Unternehmensziele, vorhandene Ressourcen und Know-how mit innovativen Ansätzen, damit sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft profitieren.

Multi-Stakeholder Zugang

Initiiert von:

Expertise von:

Unterstützt von:

Durchgeführt von:

Die Einbindung regionaler Institutionen ist entscheidend
für die Qualität und die Nachhaltigkeit eines solchen Programms!

Die ADA Wirtschaftspartnerschaft

Die Austrian Development Agency (ADA) fördert Vorhaben von Unternehmen, die zugleich einen entwicklungspolitischen und unternehmerischen Mehrwert schaffen. Förderwürdig sind Unternehmen, die in einem Schwellen- oder Entwicklungsland tätig sind und sich in ihrem Umfeld engagieren möchten. Grundvoraussetzung dabei ist die Einbringung von Eigenleistungen in Form von Geld und Sach- oder Dienstleistungen wie technisches Fachwissen, betriebswirtschaftliches Know-how oder Technologien.

ICEP begleitet Unternehmen, die eine von der ADA geförderte Wirtschaftspartnerschaft anstreben, von der Konzeptentwicklung über die Erstellung des Förderantrags bis hin zur halbjährlichen Berichtslegung und Vorbereitung des externen Audits. In Vorbereitung einer Wirtschaftspartnerschaft erstellt ICEP in vielen Fächen eine sogegannte Machbarkeitsstudie, die in Höhe von bis zu 50 Prozent der Studienkosten, jedoch maximal mit 20.000 Euro gefördert wird.

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