Waste Processing Expertise für Ghanas Abfallwirtschaft – machbar?

ICEP war – nach einem Jahr Reisebeschränkungen – im Mai in Accra und Kumasi, Ghana, unterwegs, um die aktuelle Situation der Abfallwirtschaft vor Ort unter die Lupe zu nehmen. Für den steirischen Unternehmenspartner Komptech, Global Player auf dem Gebiet der Abfallbehandlung, prüfen wir die Machbarkeit eines modularen Trainingsprogramms entlang der Müllwertschöpfungskette in Ghana.

Praxisvorbild aus Österreich

Der Auftrag für die Machbarkeitsstudie kam vom österreichischen Unternehmen Komptech. Der Global Player auf dem Gebiet der Abfallbehandlung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein modulares Trainingsprogramm entlang der Müllwertschöpfungskette in Ghana aufzubauen. Das westafrikanische Land hat große Ambitionen, mit fundierter Expertise im Bereich Abfallwirtschaft neue Standards zu erreichen. Komptech möchte seinen ghanaischen Partner Zoomlion, Ghanas größtes Unternehmen im Bereich der Abfallwirtschaft, bei der Stärkung lokaler Ausbildungs-strukturen unterstützen. Durch Know-how-Transfer und Schulungen sollen nachhaltige Ausbildungskapazitäten im Abfallmanagement geschaffen werden.

 

Evaluierung der Situation vor Ort

Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, Herausforderungen und bestehende Initiativen in der Wertschöpfungskette der Abfallwirtschaft zu analysieren und gemeinsam mit dem Team von Komptech und Zoomlion Trainingsmaßnahmen und -ansätze für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln. Astrid Taus, Leiterin Social Impact Consulting, und Christoph Eder, Leiter corporAID, haben dafür gemeinsam mit Zoomlion Gespräche mit unterschiedlichen Stakeholdern und Partnern geführt. Auch ein Besuch der „Kumasi Compost & Recycling Plant“ stand auf dem Meetingplan. Die Feasibility Study wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ko-finanziert.

 

„Was in Ghana fehlt, sind Fachkräfte für den Bereich Waste Processing und Anlagenwartung. Wir waren für Komptech in Ghana vor Ort, um den Qualifizierungsbedarf zu evaluieren und gemeinsam mit lokalen Partnern Trainingsansätze zu entwickeln, die Expertise lokal aufbauen.“

Astrid Taus

Social Impact Consulting, ICEP

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