ICEP https://icep.at WELTWEIT MEHR UNTERNEHMEN Tue, 31 Mar 2020 18:02:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 https://icep.at/wp-content/uploads/2019/05/cropped-ICEP-Logo-Pfeile-1-32x32.gif ICEP https://icep.at 32 32 Corona: Wie geht es unseren Partnerorganisationen und Projekten? https://icep.at/cov-partnerorg/ Tue, 31 Mar 2020 08:58:16 +0000 http://icep.at?p=37844 Corona ist auch in Afrika und Lateinamerika angekommen – wie reagieren unsere Partnerorganisationen auf die neuen Umstände?  

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Corona ist auch in Afrika und Lateinamerika angekommen – wie reagieren unsere Partnerorganisationen auf die neuen Umstände?  

Mit Optimismus durch die Krise

Die Ausbreitung des Corona-Virus und deren Konsequenzen zählt, wie für die meisten Organisationen und Unternehmen weltweit auch für uns zu den größten Herausforderungen seit unserer Gründung.

Seit die ersten Fälle auch in Uganda, Kenia, … in El Salvador oder Guatemala bekannt wurden, sind wir mit unseren Partnerorganisationen in noch engerem Kontakt. Auch wenn keine exakten Prognosen getroffen werden können und ein „back to normal“ nicht denkbar ist, teilen alle unsere Partnerorganisationen den Optimismus, dass auch diese Krise gemeistert werden kann. Wir bewundern diesen Geist und hoffen mit ihnen gemeinsam, aus dieser herausfordernden Zeit noch stärker herauszugehen.

Aus für Reisen

Große jährliche Abstimmungsmeetings, wie beispielsweise jenes von unserem SWEAR Programm (Skills and Work are East Africa’s Ressource) haben diesmal nicht in Uganda und Kenia, sondern an unseren Schreibtischen stattgefunden. Und auch wenn die Pausengespräche, Abendsessions und der soziale Austausch fehlten: alle Agendapunkte konnten besprochen und die Ziele und Aktivitäten für die kommenden Monate definiert werden.

Das von der Austrian Development Agency (ADA) ko-finanzierte Programm ist ein Netzwerk von mittlerweile 8 Ausbildungszentren in Uganda und Kenia, mit dem Ziel die bedarfsorientierte Berufsausbildung zu verbessern.

St. Kizito: Berufsausbildung
im Online-Format. Geht das?

Die Schulen vor Ort sind mittlerweile, bis auf Weiteres geschlossen. In Kenia beispielsweise gilt zusätzlich ein Versammlungsverbot, sowie eine Ausgangssperre von 17:00 bis 7:00 Uhr.

Im Bereich der Berufsausbildung ist eine 1:1 Verlagerung in Online-Formate nicht einfach handhabbar, zumal nur wenige Schülerinnen und Schüler zuhause über die technischen Mittel verfügen. Der starke Praxisbezug einer dualen Berufsausbildung erschwert hier die Online-Optionen zusätzlich.

Dennoch berichtet unser Berufsschulpartner St. Kizito aus Nairobi, dass man alle Bemühungen daransetzt, Teile des Lehrplans mit e-learning abzuwickeln, auch um so mit den Lehrlingen in Kontakt zu bleiben. Man ist zuversichtlich, dass der Lehrstoff selbst nach einer mehrmonatigen Schließung wieder aufgeholt werden kann. In Kenia hat man mit ähnlichen Ausnahmezuständen Erfahrung. Beispielsweise aus 2017, als es rund um die Präsidentenwahlen zu anhaltenden Unruhen kam.

Bei St. Kizito bleiben Lehrer und Trainer angestellt. Sie nutzen die Zeit nun zur Verbesserung der Werkstätten und Weiterentwicklung marktadäquater Curricula. St. Kizito ist dabei in laufender Abstimmung mit ICEP, sowie Unternehmenspartner PG Bison und dem Vorarlberger Beschlägehersteller BLUM.

ISBI: voller Fokus auf Online

 Andere Voraussetzungen gelten für ISBI (Institute for Small Business Initiatives) in Nairobi: ISBI hat rasch reagiert und bietet bereits Online-Kurse an, genießt jedoch einen Sonderstatus, da das Institut einen Mix aus Unterricht, Beratung und Coaching für Unternehmerinnen und Unternehmer bietet, die über die Start-up Phase hinaus ihr Geschäft konsolidieren oder ausweiten möchten. Viele Ausbildungsinhalte lassen sich online gut abbilden und darüber hinaus verfügen sowohl ISBI, als auch die meisten Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer über das notwendige technische Equipment.

Ziele neu definiert

ICEP hat ISBI mit der Strathmore Business School gemeinsam vor 5 Jahren mit dem Ziel gegründet, marktbasierte Angebote für Unternehmen mit über 100.000 Dollar Umsatz zu schaffen. Heuer hätte sich ISBI erstmals allein aus den Kursgebühren finanzieren sollen. Die für 2020 angepeilten 300 Kursteilnehmer scheinen allerdings durch die Corona-Krise unrealistisch. Wahrscheinlich wird ICEP auch heuer zuschießen müssen, dafür wird ISBI 2021 fit für ein digitales Outreach-Programm für Unternehmer und Unternehmerinnen außerhalb Nairobis sein.

Der Geschäftsführer unserer Partnerorganisation in Guatemala FUNDAP, Jorge Gandara berichtet uns, dass er hofft, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten zu können und schickt uns folgendes Zitat, das wir gerne mit Ihnen teilen: “Die schlimmste Pandemie ist das Abgeben von Verantwortung. Alle anderen kann man durch die Solidarität besiegen”.

„Das Institut wird nach allen Möglichkeiten versuchen, Kurse online anzubieten. Wenn diese Krise vorbei ist, werden wir stärker sein als zuvor und mit unseren Ausbildungen helfen, Kenias KMU-Struktur wiederaufzubauen.“

Maryanne Akoth

ISBI, Programmdirektorin

„Die Länder in denen wir arbeiten sind Krisen in den verschiedenen Formen leider gewohnt. Corona bedeutet eine neue Not, auf die sich niemand vorbereiten konnte. Der Optimismus unserer Partner stärkt uns in unserem Ziel, alle Ausbildungsprogramme sobald wie möglich wieder aufzunehmen.“

Bernhard Weber

ICEP, Geschäftsführer

„Nach dieser Krise werden nachhaltige Berufsausbildungen für Jugendliche und Weiterbildung für bereits tätige Tischler nötiger sein, denn je.“

Consolata Njihia

St Kizito, Berufsbildungszentrum Nairobi

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Start für Berufsausbildungsinitiative für technische Berufe in Burkina Faso ab 2022 https://icep.at/nanoro-burkina-faso/ Fri, 21 Feb 2020 14:30:26 +0000 http://icep.at?p=37254 Der Beitrag Start für Berufsausbildungsinitiative für technische Berufe in Burkina Faso ab 2022 erschien zuerst auf ICEP.

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Start für Berufsausbildungsinitiative für technische Berufe in Burkina Faso – neue Schule bis 2022 fertig

Arbeitsmarkt zwischen
Angebot und Nachfrage

Obwohl Burkina Faso in den letzten 20 Jahren in Bereichen wie Grundschulbildung oder etwa der Trinkwasserversorgung große Fortschritte gemacht hat, lebt nach wie vor fast die Hälfte der 17 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner unter der Armutsgrenze. Eine feste Anstellung hat in Burkina Faso kaum jemand. Andererseits sind Fachkräfte in technischen Berufen sehr gefragt,  jedoch sind kaum Jugendliche entsprechend qualifiziert. Die Situation ähnelt jener in Ostafrika, wo ICEP schon seit längerem in zahlreichen Projekten erfolgreich an Lösungen arbeitet.

Berufsbildung als Motor
der Region

ICEP wird daher sein Know-how, die Qualität und Relevanz der technischen Berufsbildung zu verbessern, nun auch in Burkina Faso einsetzen. In Zusammenarbeit und unter starker privater Initiative von Architekt DI Peter Klein wird die technische Berufsschule Bethel in der ländlichen Gemeinde Nanoro aufgebaut. “Eine gute Ausbildung ist die Basis dafür im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Besonders ist hier technisches Know-how gefragt. Wenn das klappt sind sozialer Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung möglich und Jugendlichen werden vollkommen neue Möglichkeiten und Zukunftschancen eröffnet.“, erklärt Benedikt Metternich der bei ICEP für die Projektentwicklung verantwortlich zeichnet. „In dieses Projekt können wir unser langjähriges Know-how bei der Entwicklung von bedarfs- und praxisorientierter Ausbildung einbringen.“

300 Plätze in drei Jahrgängen – ab Herbst 2020

Wenn die Berufsschule fertig ist, können dort jährlich 300 junge Menschen aus Nanoro und umliegenden Provinzen die Chance auf eine zukunftsträchtige dreijährige Ausbildung bekommen. Läuft alles nach Plan, starten bereits nach Beendigung des ersten Bauabschnitts diesen Herbst Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildungen in Elektronik, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Gebäude- und Architekturdesign, KFZ-Mechanik und Rechnungswesen. Die Endfertigung der Schule ist für 2022 geplant.

Projektkoordinator und Bürgermeister in Nanoro – früher Schüler der HTL Mödling

Für die Vertragsunterzeichnung war Projektkoordinator Jacques Konkobo Ende Februar im ICEP Büro in Wien. Unser gemeinsames Meeting hat die Milestones für das Projekt weiter konkretisiert, die Zusammenarbeit kann jetzt beginnen. Jaques Konkobo, Bürgermeister der Stadt Nanoro, wird die Umsetzung des Projekts koordinieren. Beim Thema der dualen technischen Berufsbildung kennt er sich gut aus, hat er doch selber als Jugendlicher in der HTL Mödling gelernt.

Im Projekt sollen eine Schule mit vier Unterrichtsgebäuden, eine Werkstatt, ein Verwaltungsgebäude und zwei Unterkunftshäuser geschaffen werden. Der Bau ist dabei so konzipiert, dass bereits nach dem ersten Jahr (und dem ersten Bauabschnitt) der erste Jahrgang von Jugendlichen seine Ausbildung beginnen kann.

Die Unterkunftsmöglichkeit soll auch Schülerinnen und Schülern aus weit entfernten Orten bzw. jenen ohne Eltern (Waisen und Jugendliche aus sehr bedürftigen Familien) eine Ausbildung ermöglichen.

„LYCÉE BÉTHEL DE NANORO“  – Faktencheck:

                                                              ✓     Grundstück gekauft
                                                              ✓     Planung abgeschlossen
                                                              ✓     Baubewilligung liegt vor
                                                              ✓     staatliche Betriebsbewilligung ist gegeben
                                                              ✓     Brunnenbau hat begonnen (ÖJAB)
                                                              ✓     Spendenzusagen für alle drei Baustufen
                                                              ✓     Lehrabteilungen: Bauwesen, Informatik, Elektronik, Elektrotechnik, KFZ,
                                                                      Mechanik, Wirtschaftsingenieur und Rechnungswesen
                                                              ✓     Start des Schulbetriebs geplant nach Fertigung des ersten Bauabschnittes Herbst 2020

Lehrer für die erste Schulstufe bereits ausgewählt

Schülerinnen und Schüler in dreijähriger Ausbildung (300 pro Jahrgang)

Start des Schulbetriebs geplant nach Fertigung des ersten Bauabschnittes im Herbst

geplante Endfertigung

“Dieses ambitionierte Projekt liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die Menschen der Region Nanoro haben sich die Chance auf eine qualitative Berufsausbildung verdient. Durch den Bau der Schule möchte ich dazu einen Beitrag leisten. Mit ICEP habe ich einen Projektpartner gefunden, der über das notwendige Know-how zur Realisierung verfügt.“

DI Peter Klein

Architekt & Projektinitiator

„Was mit einer Vision begonnen hat, nimmt mit diesem Vertrag nun Form und Realität an. Den Jugendlichen in meinem Land durch die neue Schule eine Jobperspektive zu geben ist ein nachhaltiger Entwicklungsschritt. Bildung schafft Zukunft, davon bin ich überzeugt.“

Jacques Konkobo

Bürgermeister von Nanoro & Projektkoordinator

„Im Auf- und Ausbau von Berufsausbildung in Entwicklungs- und Schwellenländern haben wir in den letzten Jahren in Theorie und Praxis viel Expertise gesammelt. Unser Fokus liegt dabei immer auf bestmögliche Praxis- und Bedarfsorientierung. “

Benedikt Metternich

ICEP, Leiter Entwicklungsprogramm

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Französische Partnerorganisation IECD zu Gast in Wien https://icep.at/iecd-marokko/ Tue, 21 Jan 2020 14:39:45 +0000 http://icep.at?p=37300 Der Beitrag Französische Partnerorganisation IECD zu Gast in Wien erschien zuerst auf ICEP.

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Projektpartner IECD aus Afrika zu Gast in Wien:
Know-how Austausch und Besuche in Lehrbetrieben

Ende Jänner haben uns Ausbildungsexperten unseres Projektpartners in Afrika, der französischen NGO IECD (Institut Européen de Coopération et de Développement) in Wien besucht. Für die international tätige Mondi Group arbeiten wir mit IECD am Aufbau dualer Ausbildungslehrgänge in Côte d´Ivoire und Marokko: an den dortigen Mondi Standorten haben 2019 für den Industriesektor konzipierte Lehrprogramme gestartet.

Lehrbetrieb muss keine Schule sein

Besuche von Projektpartnern bieten nicht nur eine optimale Austauschmöglichkeit, sondern vor allem die Chance für Einblicke in die Praxis der dualen Lehre. Die Lehre wie sie in Österreich gehandhabt wird, sucht international und insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern ihres Gleichen: das Modell ist eine optimale Mischung aus Ausbildung und Arbeit, bezieht die jeweiligen Stärken aller Beteiligten mit ein und gibt allen Playern adäquate Rollen. „Wir sehen, dass bei unseren Partnern oft der Glaube verankert ist, dass ein Betrieb eine Schule sein muss, um ausbilden zu können. Bei uns ist die Lehre ein integraler und produktiver Bestandteil eines Unternehmens. Das ist letztlich auch das Ziel unserer Berufsbildungsprogramme in Entwicklungs- und Schwellenländern.“, erklärt Astrid Taus, die bei ICEP federführend für die Entwicklung von Ausbildungsprogrammen verantwortlich ist.

Die gemeinsame Tour mit IECD startete mit einem Meeting im Mondi Group Headquarter und einem Assessment der aktuellen Situation an den Mondi – Standorten in Côte d’Ivoire und Marokko: sowohl in Abidjan als auch in Casablanca kann man im Zuge der Ausbildungsprogramme bereits erste Erfolge verbuchen. In der Elfenbeinküste wurde der Lehrplan nach Lernorten aufgeteilt und Ausbildungsbetriebe in die Umsetzung integriert. In Marokko wurde die Partnerschule CFA-Bouskoura offiziell eröffnet und eine Lehrplananalyse mit Unternehmen gestartet.

Unternehmen zeigen uns ihr Lehrmodell in der Praxis

Unser nächster Termin führte uns in die Berufsschule Apollogasse. Die Berufsschule liefert dem Programm wertvollen Input zur state-of-the-art Umsetzung der schulischen Ausbildung im dualen System. Ein Großteil der Lehrkräfte kommt hier direkt aus der Praxis, eine Anregung für die Weiterentwicklung der Curricula in Marokko und Côte d´Ivoire.

Im Zuge unserer „Tour“ mit IECD öffneten uns auch einige Betriebe ihre Türen. Wir besuchten TeleHaase, Fundermax sowie das internationale Sicherheitstechnologie-Unternehmen EVVA mit Hauptsitz in Wien. Dort gewannen wird Einblicke in vorbildhafte Lehrbetriebe. Die besuchten Unternehmen sind mehrfach ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe in denen die Lehre als selbstverständlicher Teil der Unternehmenstätigkeit gelebt wird. In einem Rotationsprogramm lernen Lehrlinge den gesamten Betrieb kennen, bevor sie beruflich ins Unternehmen einsteigen.

Astrid Taus zieht eine positive Bilanz: “Der Besuch war sehr produktiv und hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist unser duales Ausbildungsmodell live zu „erleben“. Zu sehen, wie Lehre in einem Betrieb in der Realität abläuft und welche Aufgaben die Schule übernimmt. Ein großes Learning gab es für unsere Gäste auch in punkto Kontrollmechanismen: die gängige Praxis zeigt nämlich, dass im Lehrbetrieb einige wenige gute Checklisten ausreichend sind und es keine ausufernden Kontroll-Tools braucht, um Kompetenzen und gute Performance zu kontrollieren.“

Wir danken allen Beteiligten Unternehmen und Schulen für die Mitwirkung und die Bereitschaft zum aktiven Austausch. Die gewonnenen Einblicke bereichern die Weiterentwicklung unserer Programme.

Weiterführende Informationen zu unseren von der Austrian Development Agency (ADA) kofinanzierten Berufsausbildungsprojekten mit Mondi in Marokko und Côte d’Ivoire.

Bei uns ist die Lehre ein integraler und produktiver Bestandteil eines Unternehmens. Das ist letztlich auch das Ziel unserer Berufsbildungsprogramme in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Astrid Taus

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ISBI: Auf Wachstumskurs mit lokalem Mangement https://icep.at/sbs-isbi/ Wed, 11 Dec 2019 17:21:26 +0000 http://icep.at?p=37348 Der Beitrag ISBI: Auf Wachstumskurs mit lokalem Mangement erschien zuerst auf ICEP.

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ISBI: erfolgreicher Joint Venture zwischen ICEP und SBS

ICEP und Strathmore Business School (SBS) setzen bei ISBI lokales Management ein und treiben Integration voran.

The “Missing Middle”

Die Förderung eines dynamischen Sektors kleiner und mittelständischer Unternehmen spielt auch in den Entwicklungsländern eine herausragende Rolle. Bzgl. der Finanzierung sind sie allerdings meist zu groß für Mikrokredite und zu klein, um – anders als größere Unternehmen und staatliche Betriebe – von kommerziellen Geschäftsbanken im nötigen Maße bedient zu werden. Bei den Trainings- und Ausbildungsprogrammen ist die Lücke noch größer. Daher haben ICEP und Strathmore mit ISBI ein Programm geschaffen, das mit einer Kombination von Unterricht, Beratung und Coaching auf Unternehmer zugeschnitten ist, die über die Start-up Phase hinaus sind und ihr Geschäft konsolidieren oder ausweiten möchten.

ICEP und Strathmore

ICEP hat ISBI vor 15 Jahren gemeinsam mit der Strathmore University initiiert, um Unternehmer im informellen Sektor in Nairobi Business Trainings und Beratung anzubieten. 2014 haben sich ICEP und Strathmore zum Ziel gesetzt, die Angebote von ISBI mittels eines marktbasierten Modells auf den Bedarf von kleinen und mittleren Unternehmen auszurichten.

ICEP hatte mit Suncan Pavlovic bis Ende Oktober 2019 einen eigenen Mitarbeiter vor Ort, der ISBI in den letzten 4 Jahren maßgeschneiderte Programme für die Zielgruppe entwickelt, ein Marketing-Team für den Vertrieb der Kurse aufgestellt und auch ein lokales Management aufgebaut. ISBI hat seinen Sitz an der Starthmore Business School (SBS), die auch die Lektoren für den Großteil des Unterrichts stellt.

Am 11. Dezember 2019 haben unser Geschäftsführer Bernhard Weber und der Dean der SBS George Njenga vereinbart, ISBI unter der neuen Programmleiterin Maryanne Akoth weiter auszubauen und mit Anfang 2021 als Strathmore Enterprise Center weiterzuführen. 

In its endeavour to transform leadership in Africa in the 21st Century, Strathmore Business School sees its overarching mission in the development of international executive business management and leadership programs. I am very happy about the the cooperation with ICEP to promote business and financial skills amongst small and medium enterprises. ISBI has proved to be a very useful tool to stretch our service to these entrepreneurs.

George Njenga

Dean Strathmore Business School

ISBI – Kleinunternehmerförderung in Kenia

Absolventen des Advanced Entrepreneurship Program bis Ende 2019

Anzahl der Unternehmer, die für die Programmentwicklung interviewt wurden

Monate, die Unternehmer durchschnittlich brauchen, um Kurskosten hereinzuholen

%

Anteil der bisherigen Teilnehmer, die ISBI aktiv weiter empfehlen

Das Advanced Entrepreneurship Program von ISBI

Das Kernangebot von ISBI bildet das Advanced Entrepreneurship Program. ISBI richtet sich damit an Entscheidungsträger in Unternehmen, die über 100.000 Dollar Umsatz haben und mehr als 5 Mitarbeiter beschäftigen. Am 10. April beginnt die nächste Gruppe, wieder mit etwa 15 Teilnehmern. Der Kurs hilft den Unternehmern, ihre Managementqualitäten auf die nächste Stufe zu bringen, was entscheidend ist, um den Produktivitäts- und Wachstumskurs ihres Unternehmens fortsetzen zu können.

Das Programm umfasst Unterrichtsstunden, Case Discussions, Coaching- und Beratungseinheiten und stellt für die Unternehmer angesichts des Zeitaufwands und des Kurspreises von 900 Dollar eine bedeutsame investition dar. Eine Investition aber, die sich für die Unternehmer lohnt. Die Erfahrung zeigt, dass die Teilnehmer dank der Umsetzung der gemachten Learnings den Aufwand nach spätestestens 6 Monaten zurück verdient haben. Für ICEP ist auch wichtig, dass sich das Angebot von ISBI dank der Kursgebühren nachhaltig finanziert und auf dieser Basis das Ausbildungsangebot von ISBI für kleine und mittlere Unternehmen in den kommenden Jahren ausgebaut werden kann.

Robert Wariua, Mooreland Hotel

“Safaricom recommended me to the ISBI Program. The program exposes one to so much – the structured way you can think of your business problems has made running the business a lot easier for me.”

Bryan Olando, Zana Dekor Ltd

“Examples presented in the classes are very relevant to what we’re doing and practical, as opposed to just bookwork. It helps in leadership and governance of your business and employees.”

Grace Kihara, Wandas Fashion

“What I like about ISBI and the lessons they give us is that they are real life. These are lessons in marketing and finance that we are able to capture and put into practise immediately after each lesson. “

ICEP Unternehmerförderung in Kenia

ICEP arbeitet in Kenia im Bereich der Unternehmerförderung bereits seit 20 Jahren. Die erste Partnerorganisation mit der ICEP hier aktiv wurde, war Kianda. Gemeinsam mit Kianda entwickelte ICEP einen Projektansatz, der Frauen im ruralen Umfeld abseits von Nairobi über Multiplikatorinnen effizient und effektiv dabei unterstützt, ein kleines Geschäft aufzubauen. Über die Jahre haben es so über 5.000 Frauen geschafft, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Seit 2013 unterstützt ICEP Kianda dabei, ein Business Center zu errichten, um die Unterstützungsangebote für Unternehmerinnen auszuweiten. In den letzten beiden Jahren setzte ICEP mit Kianda auch ein Pilotprogramm zur Einführung eines Garantiefonds um. Kianda lernte, mit Banken zu kooperieren, den Kreditbedarf von Unternehmerinnen zu prüfen sowie Kreditgarantien bereitszustellen.

Ein weiterer langjähriger Partner von ICEP im Bereich der Unternehmerförderung ist Imani, der Unternehmer im informellen Sektor in den Slums von Nairobi unterstützt. Hier setzte ICEP bei der Weiterentwicklung des Mikrokredit-Programms an und half Imani zu einer deutlichen Reduktion der Kreditausfallsquoten und der Ausweitung von Spargruppen. Für Unternehmer, die mit Gruppenkrediten nicht mehr bedient werden können, verbesserte Imani die Ausbildungsangebote und die Beratung bei der Auswahl der Mikrofinanzanbieter und seine Services zur Berechnung des angemessenen Zinsrahmens für einen Kredit.
Auch mit NRT in Lewa Downs begann die Partnerschaft im Bereich der Unternehmerförderung. ICEP unterstützte die Conservancy dabei, das Kreditgruppen-Programm zu starten – und setzte dabei auch auf den Know-how Austausch zwischen Imani und NRT.

Unsere Kooperationspartner

Die Austrian Development Agency unterstützt den Aufbau von ISBI
im Rahmen des Personalentsendeprogramms, das Horizont 3000 umsetzt.

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Mondi: Duales Berufstraining in Marokko gestartet https://icep.at/mondi-berufsbildung-marokko/ Thu, 05 Dec 2019 12:41:02 +0000 http://icep.at/?page_id=35688 Der Beitrag Mondi: Duales Berufstraining in Marokko gestartet erschien zuerst auf ICEP.

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In Kooperation mit Mondi:
Duales Berufstraining in Marokko gestartet

Nach dem erfolgreichen Kick-off des Social Impact Projekts in Côte d’Ivoire im September, startete die Offensive zur Fachkräftequalifizierung auch am Mondi Standort in Marokko.

Marokko folgt dem Beispiel in Côte d’Ivoire

Was bereits im Herbst mit dem Kick-Off in Abidjan begann, hat im vergangenen Dezember auch eine Fortsetzung in Marokko gefunden. Am 5.12. startete am Standort der Mondi Industrial Bags in Casablanca eine Berufsausbildung zur industriellen Fachkräftequalifizierung die sich 1:1 an den Ansprüchen des marokkanischen Arbeitsmarktes orientiert.
Mondi bildet dabei vor Ort eine Arbeitsgemeinsacht mit der französischen NGO IECD (Institut Européen de Coopération et de Développement) um Breitenwirksamkeit und Nachhaltigkeit zu maximieren. Die Austrian Development Agency (ADA) ist ebenfalls Partner in dieser strategischen Allianz.
ICEP berät und unterstützt in diesem Projekt seit der Konzeptionsphase 2017 von der Machbarkeitsprüfung, über das Projektdesign bis hin zur Umsetzung und dem fortlaufenden Monitoring über die gesamte Projektlaufzeit bis 2022.

Projektdesign orientiert sich an Challenge vor Ort

An den beiden Mondi Produktionsstandorten Casablanca und Abidjan besteht ein hoher Bedarf an Fachkräften, der rasant zunimmt. Der lokale Berufsbildungssektor hat dabei Schwierigkeiten mit der steigenden Nachfrage und raschen technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Gleichzeitig finden viele Jugendliche, auf Grund fehlender Ausbildung, keinen Job.
Aus diesem Grund unterstützt und ermutigt Mondi seine Produktionsstätten in Schwellen- und Entwicklungsländern nachhaltige Projekte im Bereich “Arbeitskräftequalifizierung” zu fördern, die weit über den Unternehmensbedarf hinaus gehen. Mondi folgt dabei seiner Überzeugung, soziale Verantwortung als integralen Teil des Unternehmensmanagements umzusetzen.

Astrid Taus, Social Impact Expertin bei ICEP erklärt, die spezielle Herausforderung in Marokko: „Wie in Côte d’Ivoire, ist auch in Marokko der Mangel an Fachkräften ein echtes Problem am Arbeitsmarkt. Das signifikante an Marokko sind die sogenannten NEETs (Neither Employment nor in Education/Training) also Menschen die weder Job noch Ausbildung haben. Diese Gruppe ist in Marokko besonders groß. Das Programm orientiert sich an diesem Umstand durch einen niederschwelligeren Zugang als bei unserem Programm in Côte d’Ivoire und versucht mit der zweijährigen Lehre insbesondere Jugendliche in diesem NEET Sektor anzusprechen.“

Projektphasen und Ausblick

Sowohl in Côte d’Ivoire als auch in Marokko werden Pilotprojekte zur dualen Ausbildung zum Industrietechniker etabliert, die Programme orientieren sich am lokalen Kontext. Neben der Verbesserung der schulischen Ausbildungskapazitäten werden „duale“, also betriebliche Ausbildungselemente, gemeinsam mit lokalen Stakeholdern entwickelt, strukturiert und institutionell verankert.

Die Projektmaßnahmen gliedern sich in drei Bereiche:

Etablierung von Schule und Industrie als „Lernpartner”
Durch Know-how Transfer und Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich sowie dem ibw (Institut zur Bildungsforschung der Wirtschaft) wird die strukturierte Zusammenarbeit von Schule und Industrie in beiden Ländern gefördert. Neben den jeweiligen Arbeitsgruppen, wird der Aufbau lokaler „Duale Education Networks“ gefördert, um die langfristige institutionelle Verankerung zu gewährleisten. Zudem werden betriebliche Ausbildner und Lehrer geschult.

Aufbau dualer Pilotlehrgänge zum Industrie-Elektromechaniker
Pro Land wird ein dualer Pilotlehrgang gemeinsam mit lokalen Bildungseinrichtungen, Interessensvertretungen und öffentlichen Institutionen aufgebaut. Dafür wird die Infrastruktur der schulischen Ausbildungsinstitutionen verbessert und 25 betriebliche Ausbildungsplätze in 10 Betrieben, pro Lehrgang und Land, geschaffen.

Gender Mainstreaming
Das Projekt möchte außerdem zur Sensibilisierung für eine gleichberechtigte Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen und Männern beitragen, insbesondere in technischen Berufen.

An welche Zielgruppe richtet sich das Programm?

Die Haupt-Zielgruppe der dualen Ausbildung zum Industriewartungstechniker/-technikerin sind junge Frauen und Männer im Alter zwischen 15 und 30 Jahren.
Die zweite Zielgruppe sind Unternehmen und Interessensgruppen der lokalen Industrie. Sie werden befähigt, aktive Partner in der dualen Ausbildung zu werden, und profitieren von der Aufnahme von Lehrlingen. Eine weitere Zielgruppe sind Bildungsexperten, Lehrer und Meister, die ebenfalls eine Ausbildung erhalten.

Unser Bericht zum Kick off der Dualen Ausbildung bei Mondi am Standort Côte d’Ivoire

ICEP unterstützt Unternehmen dabei soziale Verantwortung in die Praxis umzusetzen und dabei geschäftliche und soziale Interesse zu verbinden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Verankerung der Projekte vor Ort, nur so können sie nachhaltig wirken. Wir arbeiten daher immer mit lokalen Partnerorganisationen.

Astrid Taus

ICEP Unternehmenskooperationen

Über die Mondi AG

Der Papier- und Verpackungshersteller Mondi Group mit Sitz in Wien hat eine lange Tradition der dualen Berufsausbildung in Europa. In Emerging Markets fördert das Unternehmen seine Produktionsstätten und Partner dabei, Tätigkeiten im Bereich “qualifiziert und engagiert” durchzuführen. Denn Mondi ist überzeugt, dass berufliche Kompetenzen der Wirtschaft und der Gesellschaft zugutekommen. Mondi setzt sich für duale Berufsausbildung in seinen Werken in Mexiko, Côte d´Ivoire und Marokko ein.

Unser Social Impact Consulting in Zahlen

Unternehmen, die ICEP beraten hat

Feasibility Studies, die ICEP durchgeführt hat

Wirtschaftspartnerschaften mit der ADA seit 2013

Länder, in denen ICEP Projekte umgesetzt hat

ICEP und Social Impact Consulting

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren.

Von der Idee zur Umsetzung

ICEP begleitet Unternehmen mit seinem Know-how von der Ideenfindung über die Strategieentwicklung und Konzeption bis hin zu Umsetzung und Evaluierung.
ICEP kann auf langjährige Erfahrung im Projektmanagement in Entwicklungsländern und auf Expertise in spezifischen Fachthemen wie Community Development oder Berufsbildung zurückgreifen.

Zum Benefit des Unternehmens und der Gesellschaft

Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet ICEP maßgeschneiderte Lösungen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen. ICEP verknüpft Unternehmensziele, vorhandene Ressourcen und Know-how mit innovativen Ansätzen, damit sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft profitieren.

Multi-Stakeholder Zugang

Initiiert von:

Expertise von:

Unterstützt von:

Durchgeführt von:

Die Einbindung regionaler Institutionen ist entscheidend
für die Qualität und die Nachhaltigkeit eines solchen Programms!

Die ADA Wirtschaftspartnerschaft

Die Austrian Development Agency (ADA) fördert Vorhaben von Unternehmen, die zugleich einen entwicklungspolitischen und unternehmerischen Mehrwert schaffen. Förderwürdig sind Unternehmen, die in einem Schwellen- oder Entwicklungsland tätig sind und sich in ihrem Umfeld engagieren möchten. Grundvoraussetzung dabei ist die Einbringung von Eigenleistungen in Form von Geld und Sach- oder Dienstleistungen wie technisches Fachwissen, betriebswirtschaftliches Know-how oder Technologien.

ICEP begleitet Unternehmen, die eine von der ADA geförderte Wirtschaftspartnerschaft anstreben, von der Konzeptentwicklung über die Erstellung des Förderantrags bis hin zur halbjährlichen Berichtslegung und Vorbereitung des externen Audits. In Vorbereitung einer Wirtschaftspartnerschaft erstellt ICEP in vielen Fächen eine sogegannte Machbarkeitsstudie, die in Höhe von bis zu 50 Prozent der Studienkosten, jedoch maximal mit 20.000 Euro gefördert wird.

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corporAID Konferenz 2019: Unternehmen global engagieren https://icep.at/corporaid-konferenz-2019/ Wed, 04 Dec 2019 14:02:54 +0000 http://icep.at/?page_id=36580 Der Beitrag corporAID Konferenz 2019: Unternehmen global engagieren erschien zuerst auf ICEP.

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Unternehmen global engagieren.

Momentum nutzen. Entwicklungszusammenarbeit neu denken.


Am 4. Dezember hielt ICEP seine jährliche Wirtschaft und Entwicklung-Konferenz ab diesmal in der WKO.

Die diesjährige corporAID Konferenz, die in der WKO stattfand, thematisierte die wachsende Bedeutung von Unternehmen zur Bewältigung der weltweiten Herausforderungen und diskutierte Wege, um den Beitrag Österreichs zur globalen Entwicklung über die stärkere Aktivierung der Komptenenzen der heimsichen Unternehmen zu erhöhen. Für einen echten Paradigmenwechsel zu einer neuen Partnerschaft mit Afrika muss die österreichische Entwicklungszusammenarbeit neu gedacht werden – und zwar dezidiert wirtschaftsorientiert. 

Mehr Informationen finden Sie auf www.corporaid.at

Seit 2007 hat ICEP Jahr für Jahr im Rahmen der corporAID Plattform eine Wirtschaft und Entwicklung-Konferenz organisiert. Diese Konferenzen zeigen Synergien zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Privatwirtschaft auf, fördern ein gemeinsames Verständnis zu Wirtschaft und Entwicklung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung und bieten Impulse zur Stärkung des Beitrags Österreichs zur nachhaltigen globalen Entwicklung.  Die Konferenzen stellen für Entscheidungsträger aus Unternehmen, öffentlicher Verwaltung und NGOs auch eine Meeting-Plattform für Business und Development und globale Corporate Social Responsibility dar.

Konferenz 2019: Impulse von 15 Unternehmern und Experten

ICEP will mit den corporAID Konferenzen etwas bewegen. Heuer ging es darum, einen Impuls zu setzen, sozusagen in die laufenden Regierungsverhandlungen hinein, damit die zukünftige Regierung den Anspruch des Neudenkens der Entwicklungszusammenarbeit einlöst.

Nach einer Einführung von Mariana Kühnel (WKO) und Keynotes von Landry Signé (Brookings Institution) und Bjarne Palstrøm (Confederation of Danish Industries) ging es im ersten Panel mit Rita Isiba (Aphropean Partner), Michael Löwy (Industriellenvereinigung), Bjarne Palstrøm, Landry Signé und Manfred Stanek (Greiner Packaging) um den Paradigmenwechsel für eine globale Partnerschaft.

Klaus Tritscher (EnTri Consulting) leitete mit seinem Impuls den Workshop-Part ein, wo es um die neue Wege und Kooperationsformen zur Nutzung österreichischen Kompetenzen für globale Entwicklung ging.

Nach der einer von Markus Haas (WKO) moderierten Diskussion mit Harald Bleier (Clustermanager Ecoplus), Alexander Lesigang (Österreichischer Städtebund), Nancy Nyambura (Palfinger) brachten sich die Teilnehmer in Kleingruppen zu zwei Fragestellungen ein:

1) Wie sind österreichische Unternehmen in Hinblick auf neue Märkte in Entwicklungsländern aufgestellt?
2) Wie können Rahmenbedingungen und Strategien in Österreich ausgehend von diesen Kompetenzen weiterentwickelt werden?

Im Abschließenden Panel mit Heinz Leitner (Komptech), Andreas Ludwig (Umdasch Group), Michael Wancata (Österreichische Entwicklungsbank) und Bernhard Weber (ICEP) wurde der Dialog zwischen Wirtschaft und Entwicklung fortgesetzt und eine neue Agenda für Österreich diskutiert.

I have greatly enjoyed attending at this conference, We need more organisations like ICEP to unlock Africa’s potential and generate mutually beneficial partnerships with the rest of the world! Thank you for your pioneering work in Austria, and for the opportunity offered to engage.

Landry Signé

Brookings Institute

I am happy and grateful that I was persuaded to come to this confernce of a phenomenal team and with vibrant partners and audience. A concrete outcome for me could be the widening of the network of Nordic and Dutch organisations in the area of business anda development.

Bjarne Palstrøm

Confederation of Danish Industries

Ich bin seit Jahren Besucher von corporAID Events. Sie bringen relevante entwcklungspolitische Themen in Österreich mit internationalen Experten zur Sprache. Die Erfahrung diesmal als Speaker bestätigte meinen Eindruck als Zuhörer, der ich bisher immer war: gute Organisation, super Team!

Klaus Tritscher

EnTri Consulting

Information und Agenda-Setting

Um über die stärkere Einbindung der Wirtschaft den Beitrag Österreichs zur globalen Entwicklung zu steigern, sind gute Vorsätze nicht genug. Es braucht heute den fundierten Dilaog und neue Modelle der Zusammenarbeit. Mit den corporAID Konferenzen leistet ICEP genau das: Es präsentiert neue Kooperationswege, innovative Geschäftsmodelle und internationale Good Practice Beispiele im Kontext von Wirtschaft, Entwicklung und globaler Verantwortung. Und es fördert den Dialog zwischen internationalen und nationalen Experten und Praktikern und macht Handlungsoptionen für Unternehmen greifbar.

Überblick corporAID Konferenzen

Anzahl der corporAID Konferenzen in Wien

Teilnehmer seit 2007

Internationale Speaker seit 2007

%

Anteil Unternehmen als Teilnehmer

Konferenzen 2011-2019

  • 04. Dezember 2019 in der WKO: Unternehmen global engagieren
  • 06. November 2018 in der FH Wien: Urban Development Markets
  • 23. November 2017 in der WKO: Neue Partnerschaften für neue Perspektiven
  • 16. November 2016 in der Telekom Austria: Zukunftsmarkt Globale Nachhaltigkeit. Innovative Geschäftsmodelle und Kooperationsformen
  • 29. September 2015 in der RZB: Reinventing Cooperation. Die Entwicklungszusammenarbeit als Katalysator für globales Engagement
  • 01. Dezember 2014 in der Telekom Austria: Risk, Resilience & Responsibility.
  • 22. April 2013 in der RZB: Globale Megatrends. Innovative Kooperationsmodelle von Unternehmen und Entwicklungszusammenarbeit für den Aufbruch in wichtige Zukunftsmärkte.
  • 26. Juni 2012 in der RZB: Weg mit dem Dreck. Wasserversorgung und Siedlungshygiene: Business Case und innovative Strategien
  • 28. November 2011 in der Telekom Austria: Global Corporate Volunteering. Wie Mitarbeiterförderung, Marktentwicklung und Armutsbekämpfung zusammengehen.

Was Speaker, Teilnehmer und Partner über corporAID Konferenzen sagen

I would like to thank you again for your invitation to attend the corporAID event. I found the workshop that I attended very interesting. in terms of interactions with other participants and subjects discussed. I also congratulate you for the excellent organisation.

Walid Mehalaine

OPEC Fund For International Development

corporAID events are an excellent forum to exchange knowledge, obtain know-how and experience good practice on collaboration as well as policies on business and development issues. Therefore, the Austrian Development Cooperation is proudly co-funding ICEP.

Martin Ledolter

Managing Director, Austrian Development Agency

The commitment of the RZB Group extends beyond its core business to aims such as promoting sustainable business counteracting global social problems. This is the reason why the RBI Group has been gladly supporting corporAID events for many years.

Andrea Sihn-Weber

Head of Sustainability Management of RBI Group

Konferenzpartner & Unterstützer

Seit mehr als 10 Jahren veranstaltet ICEP hochkarätige Veranstaltungen für Menschen, die in Wirtschaft und Entwicklung tätig sind. Unsere verschiedenen Veranstaltungsformate von corporAID bieten eine Plattform für den Wissensaustausch und die Vernetzung, um Geschäftsmöglichkeiten zu generieren und den Beitrag der Unternehmen zur Entwicklungsagenda zu aktivieren. Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen wünschen, kontaktieren Sie mich bitte!

T +43 (0)1 9690254-77
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Sophie Langer-Hansel

Business and Develoment, ICEP

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Lenzing: Erste Baumpflanzungen in Albanien https://icep.at/lenzing-in-albanien/ Mon, 25 Nov 2019 14:06:58 +0000 http://icep.at/?page_id=34430 Der Beitrag Lenzing: Erste Baumpflanzungen in Albanien erschien zuerst auf ICEP.

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Social Impact Projekt Lenzing: Aufforstung in Albanien

Erste Bäume gepflanzt am 25. November 2019 in Shkodra, Albanien.

Erste Bäume gepflanzt

Der Kick-Off des Social Impact Programm des Faserherstellers Lenzing war im Juni, jetzt wurden die ersten Bäume gepflanzt. Und zwar 3.660 gepflanzten Obst-, Laub- und Nadelbäume, die für die lokale Bevölkerung in der Zukunft Ertragsquelle darstellen und die Erdrutsch- und Überschwemmungsgefahr in der Region verringern sollen. Das Projekt bringt albanische und österreichische Experten zusammen, schafft Bewusstsein für nachhaltige Waldbewirtschaftung in albanischen Gemeinden und fördert den Austausch zwischen Berufsschulen. Außerdem werden im Rahmen des Projekts 10 Hektar Gemeindefläche im Norden Albaniens aufgeforstet. Ermöglicht wird diese Wirtschaftspartnerschaft durch das Engagement des österreichischen Faserherstellers Lenzing und der Austrian Development Agency. ICEP berät Lenzing in der Planung und Umsetzung des Projekts.

Albanien ist das einzige Land in Europa, in dem mehr Bäume gefällt als gepflanzt werden, d.h. eine Netto-Abholzung aufweist. Um dem entgegen zu wirken, wurden in den letzten Jahren umfassende Bodenreformen durchgeführt, mit dem Ziel, die lokale Bevölkerung in die Planung und Verwaltung der Ressourcen einzubeziehen. Im Zuge der Reform wurden 2016 rund 80% des als „Wald und Weide“ eingestuften Landes an 61 Nutzergenossenschaften übertragen. Der institutionelle Reformprozess wurde 2018 abgeschlossen, ohne jedoch Themen wie Aufforstung und Ausbildung in der Forstwirtschaft ausreichend zu adressieren.

Mit starken Partnern vor Ort

Das Social Impact Projekt setzt auf einen Multi-Stakeholder Ansatz. Lokale Partner spielen eine wesentliche Rolle in der erfolgreichen Realisierung und langfristigen Verankerung des Projektes. Insgesamt sind sieben lokale Organisationen (NGOs, staatliche Schulen und Behörden) eingebunden. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit österreichischen Forstschulen und Experten aus Österreich.

Eine positive Einstellung zu Wald ist tief in der österreichischen Gesellschaft verwurzelt und geht Hand in Hand mit der Wertschätzung für Holz als erneuerbare Energiequelle und nachhaltige Forstwirtschaft. Mit dem Projekt in Albanien möchten wir diese Werte teilen und Albaniens Ansatz zu nachhaltigem Forstmanagement stärken.

Peter Bartsch

Lenzing AG, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit

Wir freuen uns, mit Lenzing als Partner, ein Projekt mit so breiten sozialen und ökologischen Auswirkungen zu realisieren. Der Mehrwert, der dadurch geschaffen wird, geht weit über die Geschäftsinteressen des Unternehmens hinaus.

 

 

Gunter Schall

ADA, Leiter Wirtschaft & Entwicklung

ICEP unterstützt Unternehmen dabei soziale Verantwortung in die Praxis umzusetzen und dabei geschäftliche und soziale Interesse zu verbinden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Verankerung der Projekte vor Ort, nur so können sie nachhaltig wirken. Wir arbeiten daher immer mit lokalen Partnerorganisationen.

Astrid Taus

ICEP, Unternehmens- kooperationen

Die vier Säulen des Projekts

I. Aufforstung und Rekultivierung

Als Best Practice Beispiel werden 10 Hektar Wald gemeinsam mit der Gemeinde und Schülern der Forstschule Shkodra aufgeforstet und rekultiviert. Partner sind The Federation of Communal Forests and Pastures Shkodra (FCFP Shkodra) und The Forest Users Association (FUA) Ana e Malit.

II. Schulung im Forstmanagement

Das Training Center for Communal Forestry and Rural Development (TCCFRD) wird ein modulares Training für Gemeinden entwickeln zu Themen wie: Forstmanagement, Brandschutz, Sicherheit auf Waldstraßen. Die Materialien sind für die Umsetzung und andere Gemeinden eine wertvolle Ressource.

III. Modernisierung der Berufsausbildung für Forstwirtschaft in Shkodra

Die vorhandene Struktur der Forstschule in Shkodra wird durch Know-How Austausch mit österreichischen Experten und Forstschulen verbessert, Materialien überarbeitet und Lehrmittel modernisiert. Die HTL Austrian School Shkoder befasst sich zudem mit technischen Möglichkeiten um die Aufforstung zu dokumentieren.

IV. Bewusstseinsbildung durch Information und Know-How Austausch

Eine groß angelegte Kommunikations- und PR Kampagne soll Bewusstsein für die negativen Folgen der Abholzung wie z.B. Erdrutsche und die Vorteile eines nachhaltigen Forstmanagements schaffen. Außerdem sind zwei „Experten Round Tables“ mit lokalen Stakeholdern und internationalen Experten geplant.

Lenzing

Die Lenzing Gruppe, mit Sitz in Österreich, ist ein internationaler Hersteller von Zellulosefasern, die hauptsächlich in der Textilindustrie eingesetzt werden, mit mehr als 120 Jahren Expertise in den Bereichen Holzverarbeitung und Forstmanagement. Mit dem Projekt „Aufforstung, Aus- und Weiterbildung für eine nachhaltige gemeindenahe Waldbewirtschaftung“ engagiert sich Lenzing über sein Kerngeschäft hinaus mit langfristigen und nachhaltigen Investitionen in den Bereichen Bewusstseinsbildung, Ausbildung und Infrastruktur.

Über das eigene Kerngeschäft hinaus zur Marktentwicklung beizutragen, verlangt Unternehmen mit Engagement und Weitblick. Wir freuen uns sehr, dass wir Lenzing mit unserer Expertise von der Idee bis zur Umsetzung dieses Social-Impact-Projekts begleiten dürfen.

Diana Reuchlin

ICEP Unternehmenskooperationen

Unser Social Impact Consulting in Zahlen

Unternehmen, die ICEP beraten hat

Feasibility Studies, die ICEP durchgeführt hat

Wirtschaftspartnerschaften mit der ADA seit 2013

Länder, in denen ICEP Projekte umgesetzt hat

ICEP und Social Impact Consulting

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren.

Von der Idee zur Umsetzung

ICEP begleitet Unternehmen mit seinem Know-how von der Ideenfindung über die Strategieentwicklung und Konzeption bis hin zu Umsetzung und Evaluierung.
ICEP kann auf langjährige Erfahrung im Projektmanagement in Entwicklungsländern und auf Expertise in spezifischen Fachthemen wie Community Development oder Berufsbildung zurückgreifen.

Zum Benefit des Unternehmens und der Gesellschaft

Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet ICEP maßgeschneiderte Lösungen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen. ICEP verknüpft Unternehmensziele, vorhandene Ressourcen und Know-how mit innovativen Ansätzen, damit sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft profitieren.

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Initiiert von:

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Die Einbindung regionaler Institutionen ist entscheidend
für die Qualität und die Nachhaltigkeit eines solchen Programms!

Die ADA Wirtschaftspartnerschaft

Die Austrian Development Agency (ADA) fördert Vorhaben von Unternehmen, die zugleich einen entwicklungspolitischen und unternehmerischen Mehrwert schaffen. Förderwürdig sind Unternehmen, die in einem Schwellen- oder Entwicklungsland tätig sind und sich in ihrem Umfeld engagieren möchten. Grundvoraussetzung dabei ist die Einbringung von Eigenleistungen in Form von Geld und Sach- oder Dienstleistungen wie technisches Fachwissen, betriebswirtschaftliches Know-how oder Technologien.

ICEP begleitet Unternehmen, die eine von der ADA geförderte Wirtschaftspartnerschaft anstreben, von der Konzeptentwicklung über die Erstellung des Förderantrags bis hin zur halbjährlichen Berichtslegung und Vorbereitung des externen Audits. In Vorbereitung einer Wirtschaftspartnerschaft erstellt ICEP in vielen Fächen eine sogegannte Machbarkeitsstudie, die in Höhe von bis zu 50 Prozent der Studienkosten, jedoch maximal mit 20.000 Euro gefördert wird.

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Erfolgreiche Charity Auktion für das ICEP Frauenempowerment https://icep.at/charity-auktion-rueckblick-2019/ Thu, 24 Oct 2019 11:22:04 +0000 http://icep.at/?page_id=35902 Der Beitrag Erfolgreiche Charity Auktion für das ICEP Frauenempowerment erschien zuerst auf ICEP.

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Bieten für den guten Zweck bei der 18. ICEP Charity Kunstauktion:

60.000 Euro zugunsten des
Frauen Empowerment in Afrika und Zentralamerika

Steigern für Frauen Empowerment

Bei der Auktion der österreichischen Entwicklungsorganisation ICEP kamen 86 Bilder für den guten Zweck unter den Hammer. Der Erlös fließt zur Gänze in Empowerment Programme für Frauen in Zentralafrika und Lateinamerika. ICEP Geschäftsführer Bernhard Weber zeigt sich über das Ergebnis der Auktion sehr erfreut und dankt allen Beteiligten: „Mit den Einnahmen des heutigen Abends können wir sehr viel erreichen. Bei unseren Projektbesuchen sehen wir, wie nachhaltig Ausbildung und Unternehmertraining wirken. Erst unlängst waren wir bei einem Projekt in Kamerun und konnten sehen, wie zum Beispiel die Saftproduktion einer jungen Unternehmerin dank eines ICEP Trainings sich bereits etabliert hat und nun weiterwächst. Für die Zukunft vieler Frauen können wir mit unseren Trainings einen echten Unterschied machen.“

Tolles Ergebnis

Auch Kuratorin Ema Kaiser-Brandstätter freut sich über das tolle Ergebnis: „Es ist großartig, dass wir über 80 Künstlerinnen und Künstler gewinnen konnten, uns ein Werk zur Verfügung zu stellen. Renommierte Namen wie Brigitte Kowanz, Hermann Nitsch oder auch Vertreter der ganz jungen Szene wie Christian Eisenberger oder Michaela Schwarz-Weismann waren mit einem Bild dabei, um nur einige der Künstlerinnen und Künstler zu nennen, die mit Überzeugung für die Arbeit von ICEP, ihre Kunst in den Dienst der guten Sache gestellt haben.“

Best of Galerie der ICEP Charity Auktion 2019

Charity Auktion zugunsten des ICEP Frauen Empowerment

In Entwicklungsländern haben Frauen kaum Zugang zu einer angemessenen Schul- und Berufsausbildung und somit wenig Chancen auf eine Anstellung. Als Ausweg starten viele Frauen ein eigenes Business, jedoch fehlen ihnen meist die notwendigen Voraussetzungen, um damit auch langfristig erfolgreich zu sein. Hier setzt ICEP mit seinen Partnern an und unterstützt Frauen durch Ausbildung und Coaching, ihr eigenes Business aufzubauen oder dieses auszuweiten. ICEP setzt dabei insbesondere im ländlichen Raum auf Multiplikatorinnen: Studentinnen, die selbst aus ruralen Gebieten stammen und die Herausforderungen der Frauen kennen. Die Multiplikatorinnen sind der wesentliche Erfolgsfaktor des Ansatzes: persönliche Betreuung über viele Monate genau dort, wo die Frauen ihr Geschäft betreiben.

ICEP hat in den vergangenen 20 Jahren mehr als 30.000 Frauen in Kenia, Uganda, Kamerun, Nicaragua, Guatemala, El Salvador oder Kirgistan die Chance gegeben, mit einem kleinen Business ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften.

Vielen Dank unseren Sponsoren

Wir danken besonders auch den Künstlerinnen und Künstlern und Galerien,
die uns ihre Arbeiten zur Verfügung gestellt haben!

ICEP Charity Auktion – bereits seit 2003 Tradition.

Im Jahre 2003 ging die erste Charity Auktion im Gartenpalais Liechtenstein in Wien über die Bühne. Seither kann ICEP auf eine Reihe erfolgreicher Auktionen in Wien und Graz an exklusiven Schauplätzen wie die Albertina, das Leopold Museum, das Weltmuseum u.v.m. zurückblicken. Durch die Kunstauktionen führt Sotheby‘s Geschäftsführerin und Mitglied des ICEP-Vorstandes Andrea Jungmann. In den vergangenen 12 Jahren wurden im Rahmen der ICEP Charity Auktionen Werke um mehr als 600.000 Euro versteigert.
Der Erlös jeder Auktion fließt ohne Abzüge in die Entwicklungsarbeit von ICEP in Afrika und Lateinamerika. So haben Tausende Menschen durch Ausbildung und Mikrokredite die Chance erhalten, ein selbstbestimmtes Leben auf der Grundlage ihrer eigenen Arbeit zu führen. Den langjährigen Erfolg der ICEP Charity Auktionen verdanken wir jungen und etablierten Künstlerinnen und Künstlern sowie Galerien, die ihre Werke für den guten Zweck zur Verfügung stellen.

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Wirtschaftsdelegierte Predorf bei Blums Ausbildungsinitiative für Tischler https://icep.at/blum-in-kenia/ Fri, 04 Oct 2019 12:26:49 +0000 http://icep.at/?page_id=36233 Der Beitrag Wirtschaftsdelegierte Predorf bei Blums Ausbildungsinitiative für Tischler erschien zuerst auf ICEP.

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Job-orientierte Tischlerausbildung in Kenia

Wirtschaftsdelegierte Predorf besucht das Berufsbildungsprojekt von ICEP mit dem Beschlägehersteller Blum

Von der Studie zur Umsetzung

60% der Bevölkerung Kenias sind unter 24 Jahre alt. Zwar gibt es flächendeckende Grundschulausbildung, bei der Berufsausbildung aber starke Defizite, gleichzeitig entwickelt sich Kenias Wirtschaft an sich aber gut: Angebot und Nachfrage an ausgebildeten Fachkräften klaffen stark auseinander. Für das Vorarlberger Familienunternehmen Blum stellt sich in Kenia konkret die Herausforderung, dass die meisten Tischler in Kenia nicht über das Know-how verfügen, um gute Beschläge auch gut zu verarbeiten.

Im Jahr 2018 realisierte ICEP in Auftrag von Blum und kofinanziert durch die Austrian Development Agency (ADA) eine Studie zur Machbarkeit einer Ausbildungsoffensive im kenianischen Tischlerei-Sektor. Basierend auf der Ergebnissen diese Machbarkeitsstudie und mit Unterstützung des Landes Vorarlberg starte ICEP im September dieses Jahres ein Projekt, das auf zwei Ausbildungsschienen setzt: eine Tischlereiausbildung mit dualen Ausbidungselementen für Jugendliche und Weiterbildungskurse für bereits aktive Tischler im informellen Sektor. Die operative Umsetzung der Ausbildungsprogramme liegt in den Händen von PG Bison, dem Vertriebspartner von Blum in Kenia, und St. Kizito, einem langjährigen lokalen Partner von ICEP im Berufsbildungsbereich.

Projekt mit Vorbildwirkung

Edith Predorf, die österreichische Wirtschaftsdelegierte in Nairobi, besuchte am 4. Oktober gemeinsam mit Tobias Joseph, dem Sales Managers der Firma Blum für Afrika, die Möbeltischlerei von PG Bison in Nairobi und zeigte sich sowohl von der Qualität der dort hergestellten Kästen als auch vom Projektansatz begeistert: wie Blum hier den hohen Stellenwert der Lehre aus Österreich über PG Bison und St. Kizito nach Kenia transferiert, sollte viele Nachahmer finden.

 

Großartig, wie hier Blum, PG Bison und St. Kizito zusammenwirken, um kenianische Tischler auszubilden. Da sieht man, wie österreichische Unternehmen zur Berufsbildung in Afrika beitragen können.
Edith Predorf

WKO, Wirtschaftsdelegierte Nairobi

Wir freuen uns, mit der Unterstützung von ICEP und dem Land Vorarlberg die Tischlerausbildung in Kenia vorantreiben zu können. Das hilft Kenia und das hilft natürlich auch uns, da wir für unsere Beschläge gute Tischler brauchen.
Tobias Joseph

Blum, Africa Sales Manager

Wir kooperieren mit ICEP schon seit vielen Jahren im Aufbau einer qualitativ hochwertigen Berufsbildung für Jugendliche und mit diesem Projekt sehe die Chance, unsere Tischlerausbildung auf das nächste Level zu bringen.
Consolata Njihia

St Kizito, Berufsbildungszentrum Nairobi

4 Schritte zur Etablierung der Tischlerausbildung

I. Einführung von zwei  Ausbildungsschienen

Zum einen wird das Berufsbildungszentrum St. Kizito dabei unterstützt, seine bestehende Tischlerausbildung mit dualen Ausbildungselementen weiterzuentwicklen und auf den Bedarf der Wirtschaft auszurichten. Zum anderen wird ein Weiterbildungskurs für bereits aktive Tischler im sogenannten Fundi-Sektor eingeführt. Beide Programme vorerst mit einer jährlichen Kapaizät von 20 Teilnehmern.

II. Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer und Trainer

Die Implementierung von dualen Praxiselementen setzt sowohl eine Ausbildung und Schulung der Lehrer als auch eine Ausbildung von Betreuungspersonen in den „Lehrbetrieben” voraus. Hier kommt die Expertise von Blum in besonderer Weise zur Geltung.

III. Verbesserung und Modernisierung der Werkstätten

In St. Kizitu werden neue Ausbilungsplätze eingerichtet, die Elektroinstallationen verbessert und geeignete Lagersysteme etabliert. Außerdem werden 20 Toolboxen mit dem Basiswerkzeug für einen Tischler angeschafft, die den Schülern während ihrer Ausbildung zur Verfügung stehen.

IV. Vernetzung mit Unternehmen

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Unternehmen, egal ob etablierte Tischlereibetriebe mit Angestellten oder kleinen Fundi-Werkstätten, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine gute Berufsbildung. Hier geht es auch um die Einbindung der lokalen Kammer, der Kenyan Association of Manufactures.

Blum

Das international tätige Unternehmen Blum mit Sitz in Höchst in Vorarlberg ist spezialisiert auf die Herstellung und Vertrieb von Beschlägen insbesondere um Küchenbereich und erwirtschaftet mit weltweit 8.000 Mitarbeiter einen Umsatz von 1,9 Mrd. EUR. Blum ist bekannt für seine hoch qualifizierte Lehrlingsausbildung und Rekord-Medaillengewinner bei den Berufsweltmeisterschaften.

Es gibt in Entwicklungsländern viele Berufsbildungsinitiativen, aber nur wenige, die den Absolventen wirklich helfen, in fest bezahlte Jobs zu kommen. Wenn sich Unternehmen wie Blum und PG Bison in die Ausbildung einbinden, erreicht man eine Ausbildungsqualität, die den Jugendlichen allerbeste Chancen auf eine Anstellung eröffnen.
Martin Maier

ICEP Entwicklungsprogramm

Unser Social Impact Consulting in Zahlen

Unternehmen, die ICEP beraten hat

Feasibility Studies, die ICEP durchgeführt hat

Wirtschaftspartnerschaften mit der ADA seit 2013

Länder, in denen ICEP Projekte umgesetzt hat

ICEP und Social Impact Consulting

ICEP unterstützt Unternehmen dabei, Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle zur Gesellschaft in Emerging Markets zu identifizieren und zielgerichtete Social Impact-Programme zu implementieren.

Von der Idee zur Umsetzung

ICEP begleitet Unternehmen mit seinem Know-how von der Ideenfindung über die Strategieentwicklung und Konzeption bis hin zu Umsetzung und Evaluierung.
ICEP kann auf langjährige Erfahrung im Projektmanagement in Entwicklungsländern und auf Expertise in spezifischen Fachthemen wie Community Development oder Berufsbildung zurückgreifen.

Zum Benefit des Unternehmens und der Gesellschaft

Gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet ICEP maßgeschneiderte Lösungen für konkrete gesellschaftliche Herausforderungen. ICEP verknüpft Unternehmensziele, vorhandene Ressourcen und Know-how mit innovativen Ansätzen, damit sowohl das Unternehmen als auch die Gesellschaft profitieren.

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ICEP Berufsbildung in Kenia

Während das ökonomische Potenzial der Region laufend wächst, klafft eine deutliche Lücke in den Bildungssystemen der Länder. Kenia leidet wie auch Uganda oder Tansania nicht nur unter massivem Fachkräftemangel, sondern es gibt speziell für Jugendliche generell auch nur geringe Berufs- oder gar Aufstiegschancen. Um hier in einem Teilbereich Abhilfe zu schaffen, setzt ICEP mit Partnern in Kenia das Berufsbildungsprogramm SWEAR um. Das Programm wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mitfinanziert.
ICEP unterstützt ausgewählte Berufsbildungszentren in Nairobi dabei, ihr Ausbildungsangebot zu überarbeiten und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Unter anderem werden die didaktischen und pädagogischen Strukturen verbessert, Life-skills in das Lehrangebot integriert und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ausgebaut. ICEP setzt zudem auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Qualität der Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern.

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Seminar mit der HTL Ottakring zur Sicherheit in der Berufsbildung https://icep.at/sicherheitsseminar/ Wed, 02 Oct 2019 08:46:56 +0000 http://icep.at/?page_id=35491 Der Beitrag Seminar mit der HTL Ottakring zur Sicherheit in der Berufsbildung erschien zuerst auf ICEP.

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Sicherheit in der Berufsbildung

Drittes Sicherheitsseminar im Rahmen des SWEAR (Skills and Work are Africa´s Ressource) Programms in Kenia.

Im Rahmen des von der Austrian Development Agency kofinanzierten Programms SWEAR – Skills and Work are East Africa’s Resource – unterstützt ICEP Berufsbildungszentren in Kenia und Uganda dabei, ihr Angebot zu überarbeiten und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Didaktischen und pädagogischen Strukturen werden verbessert, Life-skills in das Lehrangebot integriert und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ausgebaut. ICEP setzt zudem auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Qualität der Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern. Die HTL Ottakring unterstützt das Projekt mit ihrem Know-how zur Sicherheit in der Berufsausbildung. Von 2. bis 5. November fand in Nairobi das dritte Seminar zu diesem Thema statt.

Was hat sich getan seit letztem Jahr?

In jeder der Berufsschulen wurde mittlerweile ein Komitee für Sicherheit eingerichtet. Sie verantworten die Umsetzung und Einhaltung der Seminarinhalte und verankern das Thema Sicherheit dadurch nachhaltig in den Schulen. Eine Exkursion zu den beiden Berufsschulen St. Kizito und IMANI bestätigte, dass sich viel getan hat, weitere Aufmerksamkeit jedoch gefragt ist. Charlotte Kirnbauer (ICEP Konsulentin und Englischlehrerin) und Benjamin Gaudriot (Lehrer für Haushaltselektrik) gaben direkt Feedback und Verbesserungsvorschläge.

Themenschwerpunkte in der Ausbildung 2019

Die Seminare setzen sich aus Theorieteil und praktischen Übungen zusammen. Themen waren unter anderen die Wichtigkeit von klarer Kommunikation, Verlängerung der Lebensdauer von Maschinen durch Wartung der Ausrüstung, Schutz und Verwendung von Chemikalien, deren Gefahren-Einstufung und Kennzeichnung und Erkennen von Risiken und Gefahren an Arbeitsplätzen mithilfe von Checklisten. Zusätzlich erstellt jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin am Ende des Seminars einen individuellen Sicherheitsfahrplan für seine Werkstatt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Haushaltselektrik. Benjamin Gaudriot leitete Workshops zu Elektrogeräten und Verkabelung, möglichen Anzeichen für Defekte und die Vorgehensweise im Umgang mit defekten Geräten. Ein wichtiges Thema sowohl für die Berufsschulen als auch für Privathaushalte.

Sicherheit bedeutet mehr als Schutzkleidung

Wenn es um Sicherheit in einer Werkstatt geht, liegt der Gedanke an Handschuhe und Warnschilder nahe, doch sind auch Soft Skills wie: Verantwortung für die Ausrüstung, das Verwenden des richtigen Werkzeugs, Ordnung und Sauberkeit wichtige Faktoren für eine sichere Arbeitsstelle. Einhaltung dieser Regeln haben in weiterer Folge viele positive Effekte auf die Schulen.

  • Verantwortung und Sauberkeit des einzelnen haben einen positiven Effekt auf die gesamte Produktion
  • Ordnung hilft nicht nur die Verletzungsgefahr zu mindern, sondern lässt auch ein effektiveres Arbeiten zu
  • Wartung der Maschinen erhöht deren Sicherheit und Haltbarkeit
  • Partner-Firmen für die Duale Ausbildung schätzen die Professionalität ihrer Mitarbeiter
  • die Öffentlichkeitsarbeit der Berufsschulen ist einfacher, wenn ihre Werkstätten und Schüler sicher unterwegs sind und sie ein geordnetes Auftreten gegenüber möglichen Kooperationspartnern und Donoren haben

ICEP Berufsbildung in Kenia

Anzahl der Berufsbildungszentren

Jugendliche, die 2017 ausgebildet wurden

Berufsbildunglehrer, die 2017 fortgebildet wurden

%

Anteil der Mädchen in der Berufsbildung

Großer Zuspruch!

Die Rückmeldungen zum Seminar waren sehr positiv und der Wunsch das Training fortzusetzten wurden ganz klar geäußert. Vor allem der Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war ein sehr wichtiger Teil des Seminars. An dieser Stelle werden in Zukunft nun die Sicherheitskomitees der Schulen ansetzen. Sie werden sowohl Schulungen in den Berufsschulen anbieten also auch den Austausch mit den anderen Komitees aufrechterhalten.

Das Training hat die Kommunikation mit meinen Schülern beeinflusst. Statt Worte verwende ich jetzt Symbole und Bilder, sie sind umfassender und die Schüler können sie sich leichter merken. Außerdem nehme ich mit, dass ich alle Sicherheitsmaßnahmen nicht nur in der Arbeit, sondern auch zuhause anwenden möchte.

John Kariuki

ECT

Das Training hat mir gezeigt, wie wichtig Sicherheit ist und dass sie oberste Priorität hat. Ich möchte mein Wissen an Lehrer, die bei diesem Training nicht dabei waren, weitergeben und die Maßnahmen umsetzen, die uns noch fehlen. Vielen Dank an Charlotte und Ben, wir haben nicht nur vom Inhalt des Kurses profitiert, sondern auch von den Lehrmethoden.

Michael Kimura

St. Kizito

Besonders interessant war für mich der Vergleich mit anderen Institutionen, der uns gezeigt hat wo wir stehen und wo wir uns noch verbessern können. Ich wünsche mir noch mehr solche Trainings! Auch von der Art wie das Seminar aufgebaut war, kann ich viel mitnehmen. Ich hoffe, ich kann das in meine Klassen mitnehmen und es genauso gut weitergeben.

Rachel Odera

Imani

Beeindruckend waren die Berichte, was sich seit Beginn unserer Zusammenarbeit getan hat. So hat Rachel von IMANI nicht nur erkannt, dass Sicherheit bereits mit dem Beschriften von Räumen beginnt, sondern dies auch umgesetzt. Die Fluchtwege wurden beschriftet und Löscheinrichtungen wurden auf den neuesten Stand gebracht. Erste-Hilfe-Kurse wurden vom Berufsbildungszentrum organisiert. „Safety“ ist sogar im Stundenplan zu finden!

Charlotte Kirnbauer

ICEP Konsulentin

Die Schulen haben teilweise sehr gute Ausstattung, aber es fehlt das Wissen wie sie am meisten Nutzen daraus ziehen können. Grundschulungen und wiederholte Trainings für richtigen Einsatz und Wartung von Werkzeugen und Geräten wären notwendig. Beeindruckt hat mich, dass alle Teilnehmer sehr motiviert waren und offensichtlich schon viel in punkto Sicherheit gemacht haben. Es wurde auch klar kommuniziert, dass der Wunsch nach weiteren Trainings auf dem Gebiet der Sicherheit besteht.

Benjamin Gaudriot

HTL Ottakring

SWEAR – das Berufsbildungsprogramm von ICEP in Ostafrika

Skills and Work are East Africa’s Resource

Seit 1999 arbeitet ICEP in Ostafrika im Bereich der Berufsbildung. Im Rahmen des von der Austrian Development Agency kofinanzierten Programms SWEAR – Skills and Work are East Africa’s Resource – unterstützt ICEP seit Anfang 2015 konkret acht ausgewählte Berufsbildungszentren in Nairobi und Kampala dabei, ihr Ausbildungsangebot zu überarbeiten und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Unter anderem werden die didaktischen und pädagogischen Strukturen verbessert, Life-skills in das Lehrangebot integriert und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ausgebaut. ICEP setzt zudem auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Qualität der Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern.

ICEPs Erfolgsfaktor: starke lokale Partner

ICEP arbeitet in Entwicklungsländern in enger Kooperation mit Organisationen, die in der jeweiligen Region verwurzelt sind und mit denen es möglich ist, nachhaltige Ausbildungsstrukturen aufzubauen. Bei SWEAR hat ICEP ein Netzwerk von 8 Ausbildungszentren in Uganda und Kenia gebildet, die es einzeln und auch als Netzwerk unterstützt.

Bei der Auswahl seiner Partner verfolgt ICEP konsequent zwei Kriterien: Vetrauenswürdigkeit und Professionalität. Beides ist für ICEP gleich wichtig. Jede Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen. Die gute Absicht allein reicht aber auch nicht. Alle 8 Partner für SWEAR besitzen neben der Vision von einer besseren Zukunft, echtem Engagement und Verantwortungsbewusstsein auch die organisatorischen Voraussetzungen und das technische Know-how, um Berufsbildung nachhaltig voranzutreiben.

Peter, Elektriker

ICEP und Berufsbildung

ICEP gibt Jugendlichen in Entwicklungsländern durch Berufsbildung bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen.

Ausrichtung der Ausbildung auf den Bedarf der Wirtschaft

Dabei geht es insbesondere um die Stärkung der Leistungsfähigkeit von Berufsbildungszentren, die Ausrichtung ihrer Ausbildungsangebote auf den Bedarf der Wirtschaft und die bessere Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. Die Einbindung von lokalen und internationalen Unternehmen in das lokale Berufsbildungssystem ist für ICEP ein besonders wirksamer Hebel, um mehr und bessere Beschäftigung in einer Region zu erreichen.

Ausbildung für Männer und Frauen im informellen Sektor

Eine zweite Zielrichtung der Arbeit von ICEP sind leistbare Qualifizierungsangebote für Männer und Frauen, die sich im – in Entwicklungsländern meist dominanten – informellen Sektor als Selbständige ihre Existenz sichern müssen.

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Der Beitrag Seminar mit der HTL Ottakring zur Sicherheit in der Berufsbildung erschien zuerst auf ICEP.

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