Steigern für den guten Zweck bei der 19. ICEP Charity Kunstauktion:

 Knapp 60.000 Euro zugunsten des
Frauenempowerment Programms in Afrika und Lateinamerika

Am 14. Oktober 2020 hieß es bei der ICEP Charity Auktion bereits zum 19. Mal. „Zum Ersten, zum Zweiten, und zum Dritten!“. Heuer ging die Auktion erstmals als Hybrid-Veranstaltung über die Bühne – in der Aula der Wissenschaften und per Livestream mit der Möglichkeit telefonisch mitzubieten. Auktionatorin Andrea Jungmann, GF Sotheby’s, brachte 54 Werke zeitgenössischer Kunst unter den Hammer. Der Gesamte Erlös von knapp 60.000 Euro kommt dem Frauenempowerment Programm von ICEP zu Gute.

Unterstützung in Zeiten der Krise.

Für ICEP GF Bernhard Weber war es keine einfache Entscheidung, die Auktion trotz aller Umstände zu veranstalten. Doch für die Menschen in Entwicklungsländern ist echte Unterstützung jetzt wichtiger denn je. „Die Krise hat lokale wirtschaftliche Strukturen in unseren Partnerländern lahmgelegt. Die Menschen vor Ort arbeiten mit ungebrochenem Eifer weiter an ihrer Zukunft und das bestärkt uns, unsere Arbeit mit vollem Elan weiterzuführen. Mit den Einnahmen des heutigen Abends können wir sehr viel erreichen und für viele Frauen mit unseren Trainings einen echten Unterschied machen“, zeigt sich Weber erfreut.

Empowerment für Frauen.

Auch Kuratorin Ema Kaiser-Brandstätter freut sich, dass sie mit ihrer Arbeit Frauen in Entwicklungsländern unterstützen kann. „Frauenempowerment ist bei dieser Auktion ein Querschnittsthema. Ich setze mich in meiner Arbeit tagtäglich in der Kunstwelt dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Bedingungen vorfinden. Es ist großartig, dass wir über 75 Künstlerinnen und Künstler gewinnen konnten, die mit Überzeugung für die Arbeit von ICEP ihre Kunst in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Renommierte Namen wie Heimo Zobernig, Brigitte Kowanz oder Jonathan Berkh waren ebenso vertreten wie junge Shootingstars: Olivia Altmann, Martin Grandits oder Anna Francesca.

Charity mit Abstand.

Unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen war vieles anders, als gewohnt, doch eine Konstante blieb: die Gewissheit, mit dem Kauf eines Kunstwerks Gutes zu tun. Mehr als 70 Personen haben die Gelegenheit genutzt, für sich selbst ein hochkarätiges Werk zeitgenössischer Kunst zu ergattern und gleichzeitig ein Investment in die momentan besonders schwierige Zukunft von jungen Unternehmerinnen in Afrika und Lateinamerika zu tätigen.

Nachverkauf: Online Auktion vom 21. bis 31. Oktober.

Für alle, die am 14. Oktober kein Werk ergattern konnten, gibt es ab 21. Oktober die Möglichkeit, alle Kunstwerke, die nicht unter den Hammer kamen, online zu ersteigern. Eine Onlineauktion auf icep.at macht‘s möglich. Und mit etwas Glück hängt das hochkarätige Werk doch bald zuhause im Wohnzimmer. Zum Nachverkauf

Ruth, Obsthändlerin

Mit eigenem Business aus der Armut.

In Schwellen- und Entwicklungsländern haben speziell Frauen kaum Zugang zu Schul- und Berufsausbildung und somit geringe Chancen auf einen Job oder Selbstständigkeit. Hier setzt ICEP an und ermöglicht in Kooperation mit lokalen Organisationen praxisnahe Berufsausbildung und Businesstrainings. ICEP setzt dabei insbesondere im ländlichen Raum auf Multiplikatorinnen: Studentinnen, die selbst aus ruralen Gebieten stammen und die Herausforderungen der Frauen kennen. Die Multiplikatorinnen sind der wesentliche Erfolgsfaktor des Ansatzes: persönliche Betreuung über viele Monate genau dort, wo die Frauen ihr Geschäft betreiben.

Im Jahr 2019 flossen bei ICEP 31% der Mittel in Frauenempowerment Programme. Seit der Gründung 1996 konnten mehr als 40.000 Frauen in Kenia, Uganda, Kamerun, Nicaragua, Guatemala, El Salvador oder Kirgistan durch Ausbildungen dabei unterstützt werden, ein eigenes kleines Unternehmen zu starten.

Vielen Dank unseren Sponsoren

Wir danken besonders auch den Künstlerinnen und Künstlern und Galerien,
die uns ihre Arbeiten zur Verfügung gestellt haben!

ICEP Charity Auktion – bereits seit 2003 Tradition.

2003 ging die erste Charity Auktion im Gartenpalais Liechtenstein in Wien über die Bühne. Seither kann ICEP auf eine Reihe erfolgreicher Auktionen in Wien und Graz an exklusiven Schauplätzen wie die Albertina, das Leopold Museum, das Weltmuseum u.v.m. zurückblicken. Durch die Kunstauktionen führt Sotheby‘s Geschäftsführerin und Mitglied des ICEP-Vorstandes Andrea Jungmann. In den vergangenen 12 Jahren wurden im Rahmen der ICEP Charity Auktionen Werke um mehr als 650.000 Euro versteigert.

Der Erlös jeder Auktion fließt ohne Abzüge in die Entwicklungsarbeit von ICEP in Afrika und Lateinamerika. So haben Tausende Menschen durch Ausbildung und Mikrokredite die Chance erhalten, ein selbstbestimmtes Leben auf der Grundlage ihrer eigenen Arbeit zu führen. Den langjährigen Erfolg der ICEP Charity Auktionen verdanken wir jungen und etablierten Künstlerinnen und Künstlern sowie Galerien, die ihre Werke für den guten Zweck zur Verfügung stellen.

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