Sicherheit: Wichtiges Thema in der Berufsbildung

Die HTL Ottakring unterstützt ICEP bei der Implementierung von Sicherheitsstandards in der Berufsbildung in Kenia

Berufsbildung in Kenia

In Kenia sind ca. 60% der Bevölkerung unter 24 Jahren. Es gibt keine flächendeckende Grundschulausbildung, die Berufsbildungsangebote sind aber völlig unzureichend. Daher leidet Ostafrika nicht nur unter massivem Fachkräftemangel, es gibt speziell für Jugendliche generell nur geringe Berufs- oder gar Aufstiegschancen. ICEP arbeitet in Ostafrika im Bereich der Berufsbildung seit über 10 Jahren. Im Rahmen des von der Austrian Development Agency kofinanzierten Programms SWEAR unterstützt ICEP seit Anfang 2015 konkret fünf ausgewählte Berufsbildungszentren in Nairobi dabei, die Qualität der Ausbildung zu verbessern und auf den Bedarf der Wirtschaft auszurichten.

Sicherheitsstandards in der Berufsbildung

Das Thema Sicherheit in der Berufsbildung wird in Entwicklungsländern im allgemeinen nicht großgeschrieben. ICEP legt in der Kooperation mit den Berufsbildungszentren Wert auf dieses Thema und macht bewusst, dass dieses Ausbildungselemement seitens der Unternehmen mehr und mehr nachgefragt werden wird. Die HTL Ottakring unterstützt ICEP dabei, eine Expertise für Sicherheitsfragen bei den Ausbildnern aufzubauen, angemessene Sicherheitsrichtlinien festzulegen und ein Programm für eine praxisnahe Sicherheitsausbildung zu etablieren.

ICEP Berufsbildung in Kenia

Anzahl der Berufsbildungszentren

Jugendliche, die 2017 ausgebildet wurden

Berufsbildunglehrer, die 2017 fortgebildet wurden

%

Anteil der Mädchen in der Berufsbildung

HTL Ottakting und ICEP: Partner für Entwicklung

Die enorme Expertise, über die eine berufsbildenende höhere Schule aus Österreich bei der fachlichen und menschlichen Vorbereitung von Jugendlichen auf ihr Berufsleben verfügt, möchten die HTL Ottakring und ICEP in ausgewählten Berufsbildungszentren in Nairobi für die theoretische und praktische Ausbildung nutzbar machen. Ende September ist das nächste Seminar für Lehrkräfte in Nairobi zum Thema Sicherheit geplant, das Projektkoordinatorin Charlotte Kirnbauer mit Peter Abraham, einem Ausbildner der HTL Ottakring im Bereich Sicherheit und Schweißen, durchführen wird. Bis jetzt gab es ein Kurzseminar in Nairobi, dazu zwei Besuche von Ausbildnern aus Kenia in der HTL in Wien. Außerdem hat die HTL Ottakring ein Schulungs-Video über Sicherheit in der Werkstätte bei Drehen, Schweißen und Elektroinstallationen für die Berufsschulen in Kenia gedreht.

HTL Ottakring und ICEP

Am 30. Mai 2017 unterzeichneten Peter J.  Bachmeier  für die HTL Ottakring und Martin Maier für ICEP ein Memorandum of Understanding. Die HTL stellt seine Berufsbildungs-Expertise den ICEP-Partnern in Nairobi zur Verfügung.

ECT auf Besuch in Wien

ICEP organisierte im Juni 2016 für Andrew Olea und Austin Omeno vom Eastlands Training Center aus Nairobi einen Austausch bei der HTL Ottakring, das für beide sehr viele praxisnahe Learnings beinhaltete.

Seminar in Nairobi

Im Oktober 2017 hielt Charlotte Kirnbauer, Projektkoordinatorin der HTL Ottakring, ein Kurzseminar für Lehrkräfte in Nairobi ab, das auch der Absprache der konkreten Ziele der Zusammenarbeit für das Jahr 2018 diente.

 

Schüler bei ICEP

Am 7. Mai 2018 waren Lehrer und Schüler der HTL Ottakring auf Besuch im ICEP Büro, um mehr über die Arbeit von ICEP, das Berufbildungsprogramm in Kenia und die Lage der Berufsschüler dort zu erfahren.

 

SWEAR – das Berufsbildungsprogramm von ICEP in Ostafrika

Skills and Work are East Africa’s Resource

Seit 1999 arbeitet ICEP in Ostafrika im Bereich der Berufsbildung. Im Rahmen des von der Austrian Development Agency kofinanzierten Programms SWEAR – Skills and Work are East Africa’s Resource – unterstützt ICEP seit Anfang 2015 konkret acht ausgewählte Berufsbildungszentren in Nairobi und Kampala dabei, ihr Ausbildungsangebot zu überarbeiten und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Unter anderem werden die didaktischen und pädagogischen Strukturen verbessert, Life-skills in das Lehrangebot integriert und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ausgebaut. ICEP setzt zudem auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Qualität der Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern.

ICEPs Erfolgsfaktor: starke lokale Partner

ICEP arbeitet in Entwicklungsländern in enger Kooperation mit Organisationen, die in der jeweiligen Region verwurzelt sind und mit denen es möglich ist, nachhaltige Ausbildungsstrukturen aufzubauen. Bei SWEAR hat ICEP ein Netzwerk von 8 Ausbildungszentren in Uganda und Kenia gebildet, die es einzeln und auch als Netzwerk unterstützt.

Bei der Auswahl seiner Partner verfolgt ICEP konsequent zwei Kriterien: Vetrauenswürdigkeit und Professionalität. Beides ist für ICEP gleich wichtig. Jede Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen. Die gute Absicht allein reicht aber auch nicht. Alle 8 Partner für SWEAR besitzen neben der Vision von einer besseren Zukunft, echtem Engagement und Verantwortungsbewusstsein auch die organisatorischen Voraussetzungen und das technische Know-how, um Berufsbildung nachhaltig voranzutreiben.

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ICEP und Berufsbildung

ICEP gibt Jugendlichen in Entwicklungsländern durch Berufsbildung bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen.

Ausrichtung der Ausbildung auf den Bedarf der Wirtschaft

Dabei geht es insbesondere um die Stärkung der Leistungsfähigkeit von Berufsbildungszentren, die Ausrichtung ihrer Ausbildungsangebote auf den Bedarf der Wirtschaft und die bessere Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. Die Einbindung von lokalen und internationalen Unternehmen in das lokale Berufsbildungssystem ist für ICEP ein besonders wirksamer Hebel, um mehr und bessere Beschäftigung in einer Region zu erreichen.

Ausbildung für Männer und Frauen im informellen Sektor

Eine zweite Zielrichtung der Arbeit von ICEP sind leistbare Qualifizierungsangebote für Männer und Frauen, die sich im – in Entwicklungsländern meist dominanten – informellen Sektor als Selbständige ihre Existenz sichern müssen.

Eine Schwierigkeit vieler Berufbildungszentren in Entwicklungsländern ist, dass die Perspektive der Absolventen auf eine bezahlte Arbeit oft sehr schlecht ist. Teils, weil es an Arbeit fehlt. Teils, weil die Qualität der Ausbildung nicht stimmt. In Nairobi und Kampala gibt es dank der wirtschaftlichen Entwicklung immer mehr Unternehmen, die Fachkräfte suchen. Es ist sehr befriedigend zu sehen, wie es die Berufsbildungszentren in unserem SWEAR-Programm immer besser schaffen, ihre Ausbildungsqualität auf den Bedarf der Wirtschaft auszurichten. Und damit vielen Jugendlichen eine echte Chance auf eine bessere Zukunft geben können.

Benedikt Metternich

ICEP Entwicklungsprogramm

Unser Finanzierungspartner

Wir danken auch allen unseren Privatspendern,
die unser Berufsbildungsprogramm unterstützen!

Capacity Development

Capacity Buildung von Partnerorganisationen ist Teil des ICEP-Entwicklungsprogramms. ICEP unterstützt seine lokalen Partner dabei, Management und Strukturen zu professionalisieren und hilft beim Aufbau regionaler Partnernetzwerke. ICEPs Capacity Buildung-Ansatz zielt darauf, die organisatorische und finanzielle Eigenständigkeit der Partner zu förden und damit die Nachhaltigkeit ihrer Entwicklungsarbeit zu sichern.

Organisationsentwicklung: ICEP leistet Strategieberatung und fördert die Mitarbeiter von Partnerorganisationen durch Weiterbildungsmaßnahmen.

Partizipative Implementierung: Die gemeinsame Planung und Umsetzung von Projekten erzeugt für die Partnerorganisation einen wichtigen Mehrwert. So regt ICEP im Rahmen der Zusammenarbeit institutionelle Lernprozesse an, entwickelt gemeinsame Expertise und hilft, langfristig tragfähige Strukturen aufzubauen.

Know-how Transfer: ICEP identifiziert ähnliche Problemstellungen in unterschiedlichen Regionen, vernetzt Partner im Rahmen von Süd-Süd Kooperationen oder von institutionalisiertem Austausch und bringt deren Know-how in neuen Projekten zur Anwendung.

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