Agrarwirtschaft & Business in Uganda

ICEP unterstützt seinen Partner SNF in der Weiterentwicklung seiner Angebote für Bauernfamilien im Budaka District in Uganda

Aufbau lokaler Ausbildungsstrukturen

Den Bauern und Bäuerinnen im Budaka Distrikt im östlichen Uganda fehlt meist Know-how sowie Zugang zu Kapital, um ihre Landwirtschaft produktiv zu führen. Die Erträge reichen oft gerade einmal für den Eigenbedarf. Die Situation wird zusätzlich durch die mangelnde Zusammenarbeit erschwert. ICEP arbeitet mit seinem Partner SNF bereits seit 2001 in diesem Distrikt im Südosten Ugandas mit etwa 200.000 Bewohnern. Außerhalb der Landwirtschaft gibt es kaum Beschäftigungsmöglichkeiten, die meisten Menschen leben aus Mangel an Alternativen von der Subsistenz-Landwirtschaft. 60% der Kinder sind unterernährt.

Aktuell unterstützt ICEP seinen Partner SNF dabei, neue Ausbildungs- und Finanzierungangebote zu schaffen und konkrete Maßnahmen zu setzen, um den Zusammenhalt in der Community zu stärken. 1.200 Bauen und Bäuerinnen erhalten landwirtschaftliches und unternehmerisches Know-how und lernen wie man produktiver sowie umweltschonender arbeitet.

160 Community Members erhalten Leadership-Trainings und werden angeleitet, kooperativ verwaltete Baumschulen anzulegen. Für Jugendliche werden Angebote entwickelt, um sie beim Aufbau eines Unternehmens in der Landwirtschaft oder im vor- und nachgelagerten produktiven Gewerbe zu begleiten. Außerdem werden Spar- und Kreditgruppen unterstützt und eine Genossenschaft errichtet.

Agrarwirtschaft & Business imit SNF in Budaka

bisher ausgebildete Bauernfamilien

Bisher ausgebildete und funktionierende Spargruppen

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Erwartete Steigerung der Nahrungssicherheit

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Erwartete Einkommenssteigerung

ICEP arbeitet in Entwicklungsländern in enger Kooperation mit Organisationen, die in der jeweiligen Region verwurzelt sind. So regen wir institutionelle Lernprozesse an, helfen tragfähige Strukturen aufzubauen und sichern die Nachhaltigkeit unserer Projekte.

Unsere Zusammenarbeit mit SNF zeigt das: Als ich im November 2015 mit Richard Kirya, dem Gründer und Geschäfstführer von SNF, die Entwicklung des Ausbildungsprgramms besprach, das wir Jahre zuvor gemeinsam aufgebaut hatten, war ich erbaut zu sehen, wie viel davon weiterhin funktionierte und mit wie viel Engagement das Team von SNF die diversen Schwachstellen, die inzwischen aufgetaucht waren, zu kompensieren versuchte. Dank der Addax und Oryx Foundation und dank unserer treuen Spender können wir SNF jetzt beim nächsten Entwicklungssprung unterstützen.

Benedikt Metternich

ICEP Entwicklungsprogramm

John, Landwirt

ICEP und ländliche Entwicklung

ICEP zielt darauf ab, effiziente Agrarstrukturen aufzubauen, die Kleinbauern dabei unterstützen, mit ihrem landwirtschaftlichen Betrieb eine höhere Wertschöpfung zu erzielen.

Nachhaltig die Produktivität steigern und Marktzugang verbessern

Mit modernen landwirtschaftlichen Methoden, sowohl am Feld als auch in der Viehzucht, verbessern Kleinbauern die Qualität und Menge ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse, tragen zur Erhaltung lokaler Ökosysteme bei und sind widerstandsfähiger gegenüber Naturkatastrophen. Grundlegende unternehmerische Kenntnisse ermöglichen Kleinbauern sowie landwirtschaftlichen Kooperativen, ihre Ressourcen effizient einzusetzen, Verkaufsstrategien zu entwickeln und ihre Produkte besser zu vermarkten.

Perspektiven für ein Leben auf dem Land

ICEP geht es auch um die Schaffung von alternativen Einkommensmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft im vor- und nachgelagerten produktiven Gewerbe, in Dienstleistung und Handwerk. Die Arbeit von ICEP bietet Menschen auf dem Land die Möglichkeit, sich wirtschaftlich zu entwickeln und Perspektiven für ein würdevolles Leben auf dem Land zu erkennen.

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Projektpartner SNF

Die Safe Neighbourhood Foundation SNF ist eine ungandesische Entwicklungsorganisation mit Sitz in Budaka, die 1998 von Richard Kirya nach seiner Rückkehr vom Studium in Brüssel  gestartet wurde. SNF hat zum Ziel, die Lebensbedingungen von Familien und Dorfgemeinschaften im ländlichen Raum im Osten Ugandas zu verbessern.

Die Partnerschaft zwischen ICEP und SNF geht bis in das Jahr 2001 zurück, als Richard Kirya noch ganz in den Anfängen steckte. Nach einigen kleineren Projekten hat ICEP seinen Partner zwischen 2007 und 2011 beim Aufbau von Trainings- und Ausbildungsstrukturen unterstützt, die SNF in den letzten 5 Jahren ohne weitere Unterstützung von ICEP weiterführen konnte. Das vorliegende Projekt baut auf den früheren Projekten auf und hilft SNF, seine Arbeit auszuweiten.

Unser Finanzierungspartner

Wir danken auch allen unseren Privatspendern,
die das Projekt unterstützen!

ICEP in Uganda

ICEP arbeitet in Uganda bereits seit dem Jahr 2001, vor allem im Bereich der Berufsbildung. Das erste Projekt war der Aufbau eines Catering und Hospitality Centers für Frauen in der Hauptstadt Kampala – ein Zentrum, das weiterhin läuft und inzwischen eine Zweigstelle in der Nähe von Entebbe errichtet hat. ICEPs Schwerpunkt in Uganda liegt zur Zeit ebenfalls in der Berufsbildung. Angang 2015 hat ICEP in Uganda ein Programm gestartet, das vorerst auf drei Jahre angelegt ist und von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mitfinanziert wird.

Gemeinsam mit Partnern in Kenia unterstützt ICEP Berufsbildungszentren in Kampala dabei, ihr Ausbildungsangebot zu überdenken und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Unter anderem sollen die didaktkischen und pädagogischen Strukturen verbessert und Life-Skills, die Jugendliche fit für den beruflichen Alltag machen, in das Lehrangebot integriert werden. ICEP setzt auch auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern.

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