Berufstraining für Jobs in der Wirtschaft

ICEPs Partner ECT startet Pilotprojekt zur dualen Ausbildung mit Kenias größtem Autoimporteur und Service- und Reparaturprovider

Duale Ausbildung für Kenias Industrie

ICEP unterstützt ECT dabei, im Sinne eines marktorientierten Trainings, duale Ausbildungssysteme in den Bereichen Elektrik, Elektronik und Informatik einzuführen. ICEP vermittelte Anfang August auch die Zusammenarbeit mit Simba Colt – einem der größten Autoimporteure, Service- und Reparaturprovider in Kenia. Im Rahmen dieser Kooperation werden 60 Lehrlinge mittels eines dualen Berufsbildungssystems zu Mechanikern ausgebildet.

Die Ausbildung ist auf 18 Monate ausgelegt und entspricht in vielen Belangen dem österreichischen Erfolgsmodell. So werden die Lehrlinge nach Theorieeinheiten bei ECT  bei Simba Colt eingesetzt. Ein detaillierter Vertrag zwischen Simba Colt und ECT regelt die Organisation und Zuständigkeiten der dualen Ausbildung. „Die Verschränkung der Ausbildung mit der keniatischen Industrie ist der richtige Weg. Dies ist auch für weitere Projekte ein wertvolles und zukunftsweisendes Pilotprojekt. Bemerkenswert ist außerdem, dass sich unter den 60 Lehrlingen 20 Mädchen befinden – eine einmalige Rate in Kenia”, ist Andrew Olea vom Eastlands College of Technology ECT stolz.

Eastlands College of Technology

ECT, initiiert vom Strathmore Educational Trust, ist ein Ausbildungs- und Trainingszentrum für technische und handwerkliche Berufe in Kenia und wurde im Jahr 2003 mit Hilfe von ICEP gegründet. In den vergangenen Jahren führte ECT zahlreiche erfolgreiche Programme für Jugendliche und Mikrounternehmer aus den Slumgebieten von Eastlands, Nairobi durch und erreichte damit mehr als 5.000 Personen.

Berufstraining für Jobs in der Wirtschaft

Seit 2003 von ECT ausgebildete Jugendliche

Ausbildungsplätze, die ECT ab 2018 anbieten möchte

Jugendliche in dualer Ausbildung ab 2017

Jahre der Partnerschaft zwischen ICEP und ECT

Kurzbesuch aus Österreich

Das Eastlands College of Technology in Nairobi ist eines der Berufsbildungszentren, die ICEP im Rahmen seines Berufsbildungsprogramms in Ostafrika unterstützt. ECT war auch eines jener Zentren der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, das Außenminister Kurz während seines Aufenthalts in Kenia Ende Oktober besuchen wollte. Am Ende musste der Minister kurzfristig umstellen und eine Vertretung schicken – das Team und die Berufsschüler von ECT freuten sich aber auch enorm über das Interesse des Kabinettchefs des Außenministeriums, Christian Ebner, und des Leiters der Außenwirtschaft Österreich, Walter Koren.

ICEP arbeitet in Entwicklungsländern in enger Kooperation mit Organisationen, die in der jeweiligen Region verwurzelt sind. Wir regen institutionelle Lernprozesse an und helfen tragfähige Strukturen aufzubauen. Das macht ganz wesentlich die Nachhaltigkeit unserer Arbeit aus.

Unsere Zusammenarbeit mit ECT zeigt das: Wir unterstützten Andrew Olea und sein Team beim Start des Berufsbildungszentrums im Jahre 2005. Wir haben ECT über 10 Jahre begleitet, sie in unser Capacity Building eingebunden und ausgewählte Aktivitäten und Investitionen finanziert. Heute ist ECT in der Lage, mit einem keniatischen Vorzeigeunternehmen ein duales Ausbildungsprogramm umzusetzen.

Benedikt Metternich

ICEP Entwicklungsprogramm

Maria Reyna, Friseurin

ICEP und Berufsbildung

ICEP gibt Jugendlichen in Entwicklungsländern durch Berufsbildung bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen.

Ausrichtung der Ausbildung auf den Bedarf der Wirtschaft

Dabei geht es insbesondere um die Stärkung der Leistungsfähigkeit von Berufsbildungszentren, die Ausrichtung ihrer Ausbildungsangebote auf den Bedarf der Wirtschaft und die bessere Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. Die Einbindung von internationalen Unternehmen in das lokale Berufsbildungssystem ist für ICEP ein besonders wirksamer Hebel, um mehr und bessere Beschäftigung in einer Region zu erreichen.

Ausbildung für Männer und Frauen im informellen Sektor

Eine zweite Zielrichtung der Arbeit von ICEP sind leistbare Qualifizierungsangebote für Männer und Frauen, die sich im – in Entwicklungsländern meist dominanten – informellen Sektor als Selbständige ihre Existenz sichern müssen.

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Kooperation mit HTL Ottakring

Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs in Wien besuchten Andrew Olea und Austine Omeno Odhiambo mit ICEP Projektmanager Martin Maier unter anderem die HTL Ottakring, wo sie von WL OStR Mag. Brunn und Dir. DI Bachmair herzlich empfangen wurden. Herr Brunn führte die Herren in unterschiedliche Werkstätten, in denen regulärer Unterricht inklusive Theorie stattfand. Die Begeisterung war beidseitig deutlich sichtbar, die Basis für eine zukünftige Know-how-Kooperation gelegt.

Unser Finanzierungspartner

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Berufsbildung in Ostafrika

Während das ökonomische Potenzial der Region laufend wächst, klafft eine deutliche Lücke in den Bildungssystemen der Länder. Ostafrika leidet nicht nur unter massivem Fachkräftemangel sondern es gibt speziell für Jugendliche generell nur geringe Berufs- oder gar Aufstiegschancen. Um hier in einem Teilbereich Abhilfe zu schaffen, setzt ICEP mit Partnern in Kenia und Uganda ein Berufsbildungsprogramm um. Das Programm wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mitfinanziert und ist vorerst bis Ende 2017 ausgelegt.

ICEP unterstützt ausgewählte Berufsbildungszentren in Nairobi und Kampala dabei, ihr Ausbildungsangebot zu überarbeiten und am Arbeitsmarkt nachgefragte Ausbildungen anzubieten. Unter anderem werden die didaktischen und pädagogischen Strukturen verbessert, Life-skills in das Lehrangebot integriert und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ausgebaut. ICEP setzt zudem auf den Austausch von Know-how zwischen den Ausbildungszentren, um die Qualität der Berufsbildung in der Projektregion langfristig zu sichern.

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